
Kunstrasenplätze bleiben vorerst
Die Hammer Fußballvereine können erstmal weiter mit ihren Kunstrasenplätzen planen.
Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 05:11
Die EU überlegt zwar, ab 2022 das Gummigranulat auf Kunstrasenplätzen zu verbieten - das Verbot soll aber nicht für schon bestehende Plätze gelten. Aufatmen bei den Hammer Fußballvereinen. Die Landesregierung verspricht, dass bestehende Kunstrasenplätze erstmal so bleiben können, wie sie sind.
Die Stadt befürwortet den Bestandsschutz. Trotzdem schaut sie sich für die Zukunft schon nach Alternativen zu den Gummiteilchen auf Kunstrasenplätzen um, sagte uns ein Sprecher. Sand kommt da genauso infrage wie Kork oder vielleicht sogar eine Filteranlage, die das Granulat am Spielfeldrand aufsammelt. Die EU will die Gummiteilchen verbieten, weil dadurch viel Mikroplastik in die Umwelt gelangt.