
Linke fordern Straße für Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Zech
Die Ratsgruppe Die Linke fordert, in Hamm eine Straße oder einen Platz nach der verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeisterin Sabine Zech zu benennen. Ein entsprechender Antrag steht im Oktober auf der Tagesordnung.
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Straße für Ex-Oberbürgermeisterin in Hamm
Die Ratsgruppe Die Linke hat für die kommende Ratssitzung am 13. Oktober 2026 einen neuen Antrag eingereicht. Demnach soll bei der nächsten Vergabe eines Straßen- oder Platznamens in Hamm die ehemalige Oberbürgermeisterin Sabine Zech bevorzugt berücksichtigt werden. Die SPD-Politikerin war im vergangenen Juli verstorben und stand von 1984 bis 1994 als bisher einzige Frau an der Spitze der Stadt.
Mehr weibliche Persönlichkeiten sollen geehrt werden
Mit dem Vorschlag möchte die Fraktion einen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2018 umsetzen. Dieser sieht vor, bei Neu- und Umbenennungen im Stadtgebiet verstärkt weibliche Persönlichkeiten zu ehren, um deren Unterrepräsentanz abzubauen. Bislang seien bei den Auszeichnungen für ehemalige Stadtoberhäupter im Hammer Straßenbild ausschließlich Männer zum Zug gekommen, kritisieren die Antragsteller.
Zeichen der Anerkennung für die Leistung von Frauen
Laut den Antragstellern Sefika Minte und Peter Schüren geht es bei der Straßenbenennung um historische Gerechtigkeit und Parität. Eine öffentliche Ehrung von Sabine Zech im Stadtbild sei ein überfälliges Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement von Frauen im höchsten kommunalen Amt der Stadt Hamm. Der Beschluss von 2018 dürfe kein reines Lippenbekenntnis bleiben.