Anzeige
Männer in Hamm sind Vorsorgemuffel
© Quelle: AOK
Teilen: mail

Männer in Hamm sind Vorsorgemuffel

In Hamm gehen immer weniger Männer zur Krebsvorsorge. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest, die zugleich für mehr Nutzung der kostenlosen Früherkennung wirbt.

Veröffentlicht:

Anzeige

Weniger Vorsorge bei Männern in Hamm

Anzeige

In Hamm haben im vergangenen Jahr nur 18,4 Prozent der Männer ab 45 Jahren die Krebsfrüherkennungsuntersuchung genutzt. Nach Angaben der AOK NordWest lag der Wert im Vorjahr noch bei 19,9 Prozent. Damit ist die Zahl erneut gesunken. Die Krankenkasse spricht von einer alarmierenden Entwicklung und ruft dazu auf, die kostenlosen Angebote stärker zu nutzen.

„Die rückläufigen Zahlen bei der Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennung bei Männern sind alarmierend.“ - Jörg Kock, AOK-Serviceregionsleiter
Anzeige

Frauen in Hamm nutzen Früherkennung häufiger

Anzeige

Bei den Frauen in Hamm zeigt sich laut AOK NordWest ein anderes Bild. Hier haben 43,6 Prozent der Frauen ab 20 Jahren im vergangenen Jahr die Krebsfrüherkennung genutzt. Im Vorjahr waren es 42,9 Prozent. Auch wenn der Anteil leicht gestiegen ist, sieht die AOK nach eigenen Angaben weiter Luft nach oben. Die Kasse betont, dass frühe Diagnosen die Heilungschancen verbessern können

Anzeige

Kostenlose Untersuchungen und neuer Vorsorg-O-Mat

Anzeige

Männer haben ab 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf eine kostenlose Krebsfrüherkennungsuntersuchung. Dazu gehören Untersuchungen der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane und das Abtasten der regionären Lymphknoten. Frauen können das Angebot ab 20 Jahren jährlich nutzen. Um Hemmschwellen abzubauen, hat die AOK ihren aktualisierten „Vorsorg-O-Mat“ online gestellt. Dort können Interessierte nachsehen, welche Untersuchungen anstehen und welche Vorsorgeangebote für sie infrage kommen.

Anzeige

Warum frühe Krebserkennung wichtig ist

Anzeige

Nach Angaben der AOK gilt: Je früher Krebs oder Vorstufen erkannt werden, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungschancen. Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden vollständig von den Krankenkassen bezahlt. Finanzielle Gründe sollten also kein Hindernis sein. Gleichzeitig weist die AOK darauf hin, auch Warnzeichen des Körpers ernst zu nehmen. Die Kasse appelliert deshalb an die Menschen in Hamm, Vorsorge nicht aufzuschieben.

Anzeige
Anzeige
Anzeige