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Maximare Hamm: Prozess nach Badeunfall kommt nun doch
© Hans Blossey
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Maximare Hamm: Prozess nach Badeunfall kommt nun doch

Im Fall des tödlichen Badeunfalls im Maximare Hamm kommt es nun doch zu einem Prozess. Das Landgericht Dortmund hat die Anklage gegen fünf Bademeister zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet.

Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 09:38

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Maximare Hamm: Landgericht greift ein

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Im Fall des tödlichen Badeunfalls im Maximare Hamm hat das Landgericht Dortmund die Anklage gegen fünf Bademeister zugelassen. Das hat eine Gerichtssprecherin bestätigt. Den fünf Angeklagten wird fahrlässige Tötung durch Unterlassen vorgeworfen. Damit muss sich nun das Amtsgericht Hamm mit dem Fall in einer Hauptverhandlung befassen. Ein konkreter Termin steht nach aktuellem Stand noch nicht fest.

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Badeunfall im Maximare aus dem Jahr 2025

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Der Unfall hatte sich am 19. April 2025 im Wellenbecken des Maximare ereignet. Ein sechsjähriger Junge war dort untergegangen. Er wurde leblos aus dem Wasser geholt und reanimiert. In der Kinderklinik an der Werler Straße wurde das Kind später für tot erklärt. Die Staatsanwaltschaft leitete danach ein Todesermittlungsverfahren ein, die Obduktion ergab laut damaligem Stand, dass der Junge ertrunken ist.

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Amtsgericht Hamm hatte Prozess abgelehnt

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Das Amtsgericht Hamm hatte im Mai 2026 zunächst entschieden, die Anklage nicht zur Hauptverhandlung zuzulassen. Nach damaliger Einschätzung hielt das Gericht einen Freispruch nach Aktenlage für sehr wahrscheinlich. Als Grundlage wurden unter anderem Videoaufnahmen genannt. Demnach sei für die eingesetzten Bademeister keine äußerlich erkennbare Notsituation festzustellen gewesen. Auch eine konkrete Gefahr des Ertrinkens sei aus Sicht des Amtsgerichts nicht erkennbar gewesen

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Beschwerde führt zu neuer Entscheidung

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Nach einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft hat das Landgericht Dortmund diese Einschätzung nun nicht geteilt. Das Gericht hat entschieden, dass das Amtsgericht Hamm die Hauptverhandlung eröffnen muss. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin hält das Landgericht eine Verurteilung für wahrscheinlich. Wann der Prozess beginnt, ist noch offen. Ein Termin am Amtsgericht wird derzeit frühestens gegen Ende des Jahres 2026 erwartet.

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