Medikamentenversorgung in Hamm soll flexibler werden

Sprecher der Hammer Apothekenschaft erklärt wie

Die Versorgung mit Medikamenten in Hamm soll schneller und flexibler werden. Das sagt Werner Cobet, der Sprecher der Hammer Apothekenschaft. Schon vor der Corona-Krise gab es eine lange Liste mit nicht lieferbaren Medikamenten. Darunter bestimmte Blutdrucksenker, Schmerzmittel und Antidepressiva. Häufig mussten die Apotheker in Hamm ihre Kunden dann wegen der Vorgaben durch die Krankenkassen für ein neues Rezept zurück zum Arzt schicken. Schon in Zeiten vor Corona sei das für alle Beteiligten ärgerlich und aufwendig gewesen, so Cobet. Jetzt aber berge jeder weitere Gang die Gefahr, das Corona-Virus zu verbreiten oder sich anzustecken.

Ab sofort an können Patienten bei Lieferengpässen von Rabattarzneimitteln ein vorrätiges, wirkstoffgleiches Medikament sofort bei Vorlage des Rezeptes in der Apotheke erhalten. Nach Rücksprache mit dem Arzt kann aber auch ein ähnliches Arzneimittel, also auch mit einem anderen Wirkstoff herausgegeben werden. Zudem bekommen Risikopatienten das Medikament auch bis vor die Haustür geliefert.

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