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Blitzer auf der Adenauerallee
© Linnemann / Radio Lippewelle Hamm
Blitzer auf der Adenauerallee
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Millionen-Einnahmen durch Blitzer in Hamm

Die Stadt Hamm hat neue Details zu den Einnahmen und Kosten der Verkehrsüberwachung im Stadtgebiet vorgelegt. In den vergangenen Jahren sind die Erträge kontinuierlich auf fast acht Millionen Euro gewachsen.

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Deutliches Plus für den Haushalt in Hamm

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Die Einnahmen aus der Überwachung des Verkehrs sind in Hamm seit dem Jahr 2020 deutlich angestiegen. Während die Stadt vor fünf Jahren noch rund 5,4 Millionen Euro einnahm, lag dieser Wert im Jahr 2025 bereits bei fast 8 Millionen Euro. Auch für das aktuelle Jahr 2026 plant die Verwaltung mit stabilen Erträgen in ähnlicher Höhe. Den Einnahmen stehen Kosten für Personal und Technik gegenüber, die zuletzt bei etwa 2,5 Millionen Euro pro Jahr lagen.

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Technik und Einsatz der Blitzer-Anhänger in Hamm

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Für die Kontrolle der Geschwindigkeit setzt die Stadt Hamm auf eine Mischung aus verschiedenen Messsystemen. Aktuell sind zwölf feste Stationen im Einsatz, wobei ein Standort an der Werler Straße nach einem Unfall im April 2026 vorerst weggefallen ist. Besonders flexibel sind die drei sogenannten Enforcement Trailer, also mobile Blitzer-Anhänger, welche die Stadt seit 2018 schrittweise angemietet hat. Diese Anhänger allein erfassen pro Jahr zehntausende Verstöße und spielen rund drei Millionen Euro an Bußgeldern ein. Neben den Trailern sind zudem täglich zwei mobile Messwagen im Stadtgebiet unterwegs, um Raser an wechselnden Stellen zu stoppen. Die genauen Kosten für die Miete der Anhänger hält die Stadt unter Verschluss, da es sich um vertrauliche Vertragsdetails handelt.

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Schutz für Schulen und Kindergärten in Hamm

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Die Auswahl der Messstellen erfolgt in Hamm nach klaren gesetzlichen Vorgaben zur Verkehrssicherheit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer vor Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen. Die Statistik zeigt deutlich, wo in Hamm besonders oft zu schnell gefahren wird: Spitzenreiter ist die Werler Straße in Höhe Zehntgarbenweg mit über 15.000 Verstößen innerhalb von zweieinhalb Jahren. Auch an der Marker Allee, der Wittekindstraße und der Unnaer Straße schnappen die Blitzer besonders häufig zu. Ob die Kontrollen zu weniger Unfällen führen, wird regelmäßig geprüft, wobei ein Rückgang der Fallzahlen als Erfolg für die Sicherheit gewertet wird. Die Polizei ist hierbei für die genaue Auswertung der Unfallzahlen mit Personenschäden zuständig.

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