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Naturschutzgebiet in Hamm fällt kleiner aus
© Kai-Rost / FotoDB.de
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Naturschutzgebiet in Hamm fällt kleiner aus

Die Stadt Hamm passt die Grenzen für das geplante Naturschutzgebiet im Hammer Westen an. Nach Einwänden aus der Landwirtschaft wird der Entwurf verkleinert und nach den Sommerferien erneut ausgelegt.

Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 13:46

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Größtes Waldgebiet in Hamm wird Naturschutzgebiet.

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Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Hamm soll vom Landschaftsschutzgebiet zum Naturschutzgebiet aufgewertet werden. Im ersten Entwurf war eine Fläche von rund 269 Hektar für die „Westlichen Heidewälder“ vorgesehen. Da es im Rahmen der Bürgerbeteiligung jedoch erhebliche Bedenken, insbesondere aus der Landwirtschaft gab, hat die Stadt die Grenzen neu gezogen. Das Gebiet verkleinert sich nun auf rund 235 Hektar.

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Vor allem Ackerflächen werden herausgenommen

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Durch die Anpassung entfallen etwa 34 Hektar aus der ursprünglichen Planung. Dabei handelt es sich laut Stadtverwaltung größtenteils um Ackerflächen sowie kleinere Grünland- und Waldstücke. Die neuen Grenzen orientieren sich nun stärker an den Vorgaben des Regionalplans. Das Ziel der Stadt ist es, einen funktionalen und räumlich zusammenhängenden Bereich für den Naturschutz zu schaffen, ohne die angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebe übermäßig einzuschränken.

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Neue Offenlage startet nach den Sommerferien

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er überarbeitete Planentwurf wird in einer zweiten Runde öffentlich ausgelegt. Diese Offenlage dauert einen Monat und beginnt wegen der besseren Zugänglichkeit erst nach den Sommerferien. In dieser Zeit haben Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, Bedenken und Anregungen zu den geänderten Teilen des Plans schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Stadt einzureichen. Den endgültigen Beschluss über die Satzung trifft der Rat der Stadt Hamm.

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