
Neue Beweise zur Toten in Hamm-Sandbochum
Im Prozess um den Fund einer verbrannten Frauenleiche in Hamm-Sandbochum ist der Angeklagte unter Druck geraten. Die Polizei hat den Fahrtenschreiber des Autos ausgewertet.
Veröffentlicht: Freitag, 17.03.2023 11:00
In den Prozess um die verbrannte Leiche in Hamm-Sandbochum kommt Bewegung. Die Polizei hatte zuletzt die Daten eines Fahrtenschreibers ausgewertet, der im Lieferwagen des Mannes verbaut war. Daraus lässt sich rekonstruieren, dass das Auto an den fraglichen Tagen tatsächlich an den jeweiligen Tatorten gewesen sein könnte. Der Fahrtenschreiber zeichnet zwar keine konkreten Standort-Daten auf. Aus den zurückgelegten Kilometern und der sekundengenau festgehaltenen Fahrgeschwindigkeit konnte eine Polizistin jedoch interessante Details herauslesen.
Angeklagter könnte in Hamm-Sandbochum gewesen sein
Die Beamtin ist sicher: Das Fahrzeug war in Iserlohn, als die Jugendliche dort bei einem Spaziergang mit ihrem Hund verschwand. Und es war zehn Tage später auch in Hamm-Sandbochum, als dort die Leiche abgelegt wurde. Über die Fahrgeschwindigkeit könne sie jeden Kreisverkehr, jede Ampel und jede Autobahnauffahrt exakt nachvollziehen, sagte die Zeugin.