
Neue Open-Air-Fotoausstellung in Hamm an der Zeche Radbod
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Radbod in Bockum-Hövel gibt es seit Montag (07.09.) eine neue Open-Air-Fotoausstellung. Sie zeigt die Geschichte des Bergbaus und den Wandel von Industriedenkmälern.
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"Radbod Gallery" öffnet zwischen den Schachtgerüsten
Der Verein „Die Strecke“ hat am Montag (07.09.) die „Radbod Gallery Gestern.Heute.Morgen“ eingeweiht. Zwischen den denkmalgeschützten Schachtgerüsten eins und zwei an der Straße "An den Fördertürmen" in Hamm Bockum-Hövel ist eine 24-Stunden-Galerie entstanden. Auf knapp 30 Bannern und einer Länge von rund 100 Metern wird die Geschichte lebendig.
Ausstellung ist rund um die Uhr zugänglich
Im ersten Teil der Schau stehen Bilder aus der aktiven Zeit der Zeche Radbod und das Leben der Menschen vor Ort im Mittelpunkt.
Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der Zukunft ehemaliger Industrieanlagen. Der Verein zeigt mit eindrucksvollen Beispielen, wie alte Gebäude weltweit neue Aufgaben bekommen haben. Die Galerie ist dabei gleichzeitig der offizielle Auftakt für einen größeren Kunstweg, den der Verein bereits seit vergangenem Jahr schrittweise inszeniert.
Öffentliche Eröffnung mit Musik und Führungen um 16 Uhr
Die Ausstellung ist direkt in die Kulisse der Industriekultur eingebettet und wird von drei Schachtgerüsten sowie drei Maschinenhäusern der ehemaligen Zeche umrahmt, die alle unter Denkmalschutz stehen. Die Ausstellungseröffnung am Montag um 16 Uhr ist öffentlich. Neben verschiedenen Gastrednern und musikalischer Begleitung durch ein Jazz-Trio gibt es gegen 17 Uhr eine Führung durch die historische Maschinenhalle. Die „Radbod Gallery“ kann anschließend bis zum 4. Oktober jederzeit besucht werden.
Autor: Robin Linnemann, Rainer Wilkes