Anzeige
Neue Regeln für Elterntaxis an Grundschulen in Hamm
© Radio Lippewelle Hamm
Teilen: mail

Neue Regeln für Elterntaxis an Grundschulen in Hamm

Um den Schulweg für Kinder sicherer zu machen, weitet die Stadt Hamm ihre Maßnahmen gegen sogenannte Elterntaxis aus. Neben Bringzonen gibt es auch geänderte Vorfahrtsregeln.

Veröffentlicht:

Anzeige

Zehn Schulen in Hamm bieten spezielle Hol- und Bringzonen an

Anzeige

Pünktlich zum Start nach den Sommerferien hat die Stadt Hamm neue Verkehrsregeln eingeführt, um das Chaos durch Elterntaxis zu reduzieren. Auf der Freiligrathstraße in Bockum ist auf Höhe der Freiligrathschule ab sofort eine Einbahnstraße zwischen der Hammer Straße und der Middendorfstraße eingerichtet. Zusätzlich gibt es stadtweit an zehn Grundschulen speziell ausgewiesene Hol- und Bringzonen. Dort können Eltern ihre Kinder sicher absetzen, ohne sie mit dem Auto direkt vor das Schultor zu fahren.

Anzeige

Neuer Walking Bus startet an der Maximilianschule in Hamm

Anzeige

Zu den Grundschulen, die bereits eine eigene Hol- und Bringzone nutzen, zählen die Carl-Orff-Schule, die Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die Hellwegschule, die Sonnenschule, die Lessingschule, die Maximilianschule, die Geistschule, die Josefschule, die Kappenbuschschule sowie die Selmigerheideschule. Ein weiteres Angebot, um den Autoverkehr an den Schulen zu minimieren, ist der sogenannte Walking Bus. Hierbei begleiten Eltern abwechselnd Gruppen von Schülern zu Fuß auf ihrem Weg. Die nächste offizielle Einweihung einer solchen Haltestelle findet am 16. September an der Maximilianschule statt.

Anzeige

Unterschiedliche Akzeptanz bei den Eltern in Hamm

Anzeige

Diese Maßnahmen sollen die Sicherheit der Grundschulkinder im Stadtgebiet deutlich erhöhen, da die Autos der Eltern vor den Eingängen oft selbst zu einer großen Gefahr werden. Die Resonanz auf die bestehenden Angebote fällt laut der Stadt Hamm bislang unterschiedlich aus. Die Akzeptanz richtet sich stark nach den örtlichen Gegebenheiten und auch nach der jeweiligen Jahreszeit. Da es nach wie vor Mütter und Väter gibt, die ihre Kinder bis direkt vor das Tor fahren wollen, thematisieren die Schulen das Problem konsequent auf den entsprechenden Elternabenden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige