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Parfümerie Pieper schließt Filiale in Hamm
© Brinkmann / Radio Lippewelle Hamm
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Parfümerie Pieper schließt Filiale in Hamm

In der Fußgängerzone in Hamm gibt es bald einen weiteren Leerstand: Die Parfümerie Pieper schließt im Zuge ihres Insolvenzverfahrens neun Filialen deutschlandweit - darunter auch den Standort in der Hammer Weststraße 40. Die Filiale im Allee-Center bleibt bestehen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 06:53

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Filialnetz von Pieper wird in Hamm gestrafft

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Im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung setzt die Parfümerie Pieper weitere Maßnahmen zur Stabilisierung und nachhaltigen Neuaufstellung des Unternehmens um. Die Entscheidung zur Schließung von insgesamt neun Filialstandorten betrifft auch Hamm. Ein Teil der Maßnahmen betrifft Doppelstandorte, insbesondere in Dinslaken, Hamm und Mönchengladbach, wo jeweils zwei Filialen in unmittelbarer Nähe bestehen. Auch in Hamm gibt es eine weitere Pieper-Filiale, im Allee-Center. Die Schließungen erfolgen schrittweise in den kommenden Wochen, während der Geschäftsbetrieb an den übrigen Standorten unverändert bestehen bleibt.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch notwendig, um das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und eine tragfähige Zukunftsperspektive zu schaffen. Unser Fokus liegt darauf, ein wirtschaftlich nachhaltiges Filialnetz zu sichern." - Oliver Pieper, Geschäftsführer

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Pieper-Schließung: Mitarbeiter aus Hamm erhalten Weiterbeschäftigungsangebote

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Die rund 30 Mitarbeitenden der betroffenen Filialen erhalten Weiterbeschäftigungsangebote für die weiterhin bestehenden Standorte. Ziel ist es, Know-how und Erfahrung im Unternehmen zu halten. Auch nach den Schließungen betreibt die Parfümerie Pieper weiterhin Filialen in wichtigen Innenstadtlagen und Einkaufszentren. Die Verkaufsfläche reduziert sich um etwa 1.180 Quadratmeter, es verbleiben 113 Standorte deutschlandweit. Neben der Hammer Filiale sind auch Standorte in Essen (Limbecker Platz), Dinslaken (Neutor Galerie), Duisburg (Forum), Hattingen, Mönchengladbach, Oberhausen (Westfield/Centro) und Viersen von den Schließungen betroffen. Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass der laufende Geschäftsbetrieb an allen verbleibenden Standorten regulär fortgeführt wird. Über weitere Entwicklungen im Verfahren wird weiterhin transparent informiert.

Autor: Rainer Wilkes

 

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