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Personalsituation an den Schulen in Hamm wird enger
© Pixabay / Elchinator
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Personalsituation an den Schulen in Hamm wird enger

Aktuell sind mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer nicht einsetzbar. Die meisten Klassen sind aber weiterhin im Präsenzunterricht. Viel los ist allerdings in den Laboren. Deshalb gibt es eine Änderung der Teststrategie an den Schulen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.01.2022 05:47

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Die Personalsituation in Hammer Schulen spitzt sich durch die Pandemie weiter zu. Laut Schulministerium sind aktuell mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer nicht einsetzbar, weil sie zum Beispiel infiziert oder in Quarantäne sind. Die Gewerkschaft "Lehrer NRW" fordert schnelles Handeln vom Land.

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Nicht alle Klassen in Hamm sind im reinen Präsenzunterricht

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Die meisten Schulen in Hamm sind aktuell mit allen Klassen im Präsenzunterricht. Nur fünf Schulen fahren ein Modell aus Präsenz- und Distanzlernen, so das Schulministerium. Sollten aber noch weitere Lehrer ausfallen, brauchen die Schulen einen flexiblen Handlungsrahmen, fordert die Gewerkschaft. So müssten die Schulleiter selbst entscheiden dürfen, ob sie zum Beispiel kurzzeitig ihre Stundentafel reduzieren oder ihre Schüler verstärkt von Zuhause lernen lassen.

Die Gewerkschaft betont allerdings: Flächendeckender Distanzunterricht kann nur die Ultima Ratio sein. „Viele Schulen waren schon vor der Pandemie unterbesetzt, immer mehr arbeiten angesichts der sich verschärfenden Pandemie-Situation im Notfall-Modus.“ so der Vorsitzende Sven Christoffer.

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Neue Teststrategie an den Grundschulen in Hamm

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Das Land NRW ändert die Corona-Teststrategie an Grundschulen. Hintergrund ist, dass die Labore zu wenig Kapazitäten haben. Demnach macht ab sofort jede Klasse zuerst einen gemeinsamen PCR-Pooltest und jeder Schüler zusätzlich einen Antigen-Selbsttest zur Absicherung. Bisher war auch das ein PCR-Test.

Schülerinnen und Schüler eines positiv getesteten Pools dürfen nur dann am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie ein negatives Schnelltestergebnis zu Unterrichtsbeginn vorweisen können. In den Förderschulen bleibt es bei zusätzlichen Einzel-PCR-Tests, weil dort viele Schüler zu den vulnerablen Gruppen gehören. Laut Schulministerium seien zurzeit etwa 80 Prozent aller Pooltests negativ. Aktuell sind über 400 Schüler an 54 Hammer Schulen akut mit dem Coronavirus infiziert.

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