
Pro Hamm kritisiert Müll im Lippepark
Nach dem ersten Maiwochenende stapelt sich der Müll im Lippepark Herringen. Die Wählergruppe Pro Hamm fordert von der Stadt nun zusätzliche Container und häufigere Leerungen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 11:54
Müll-Ärger im Lippepark
Im Lippepark in Hamm-Herringen kommt es an gut besuchten Wochenenden und Feiertagen zu deutlichen Müllproblemen. Wie die Wählergruppe Pro Hamm mitteilt, reichten die Kapazitäten zuletzt rund um den 1. Mai bei Weitem nicht aus. Besucher hinterließen Müllsäcke, Essensreste und Verpackungen neben den überquellenden Eimern. Die Politiker warnen vor unhygienischen Zuständen und der zunehmenden Gefahr durch Ratten auf den Grünflächen, wo sich viele Familien aufhalten.
Wählergruppe fordert Aufstellung von Großcontainern
Nach Angaben von Pro Hamm hat sich die Lage vor Ort verschärft, seitdem frühere Großcontainer entfernt wurden und zudem einige Mülleimer aktuell beschädigt sind. Die Fraktion sieht die Stadtverwaltung in der Pflicht, die Entsorgungsplanung an den hohen Besucherandrang anzupassen. Auch wenn an die Eigenverantwortung der Parkbesucher appelliert werde, reiche die aktuelle Infrastruktur laut der Wählergruppe nicht aus, um die Müllmengen an Spitzentagen aufzufangen.
Für die kommenden Feiertage und den Sommer fordert die Wählergruppe konkrete Gegenmaßnahmen der Stadt Hamm. Neben häufigeren Leerungsintervallen sollen temporär zwei bis drei Großcontainer an zentralen Stellen im Park aufgestellt sowie defekte Abfalleimer schnellstmöglich repariert werden.
Müll ist derzeit Dauerthema in Hamm
Laut Pro Hamm reiht sich das Problem im Lippepark in eine allgemein angespannte Situation bei der Müllabfuhr in der Stadt ein. Bereits in den vergangenen Monaten gab es stadtweit Diskussionen über verspätete Leerungen und organisatorische Engpässe bei der Entsorgung, weshalb die Wählergruppe nun eine vorausschauende Sonderplanung für Hotspots fordert. Der Lippepark in Herringen zieht als Naherholungsgebiet nicht nur Menschen aus dem direkten Umfeld, sondern auch aus anderen Stadtbezirken und Nachbargemeinden an.