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Prozess nach tödlicher Bluttat in Hamm-Heessen gestartet
© Radio Lippewelle Hamm (Symbolbild)
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Prozess nach tödlicher Bluttat in Hamm-Heessen gestartet

Sechs Monate nach einer tödlichen Bluttat in Hamm-Heessen hat vor dem Dortmunder Schwurgericht der Prozess begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 50-Jährigen vor, im Dezember einen 67 Jahre alten Mitbewohner erstochen zu haben.

Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2026 12:51

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Prozessauftakt zur Bluttat aus Hamm-Heessen

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Vor dem Dortmunder Schwurgericht hat der Prozess um eine tödliche Auseinandersetzung in Hamm-Heessen begonnen. Nach Angaben des Gerichtsreporters soll ein 50 Jahre alter Angeklagter Mitte Dezember seinen 67-jährigen Mitbewohner im Streit mit einem Messer tödlich verletzt haben. Beide Männer sollen zur Tatzeit erheblich betrunken gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Messerklinge in die rechte Brust des Opfers eindrang und dabei die Lunge verletzte.

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Ermittlungen zur Tat in Heessen

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Nach der Bluttat soll der Angeklagte selbst die Rettungskräfte alarmiert haben. Für den 67-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut den bisherigen Erkenntnissen brach der Mann auf einem Sofa zusammen und starb noch am Tatort. Was sich an dem Abend in Heessen genau abgespielt hat, soll nun im Prozess mit Hilfe von Zeugen geklärt werden.

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Angeklagter schweigt vor Gericht

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Der 50-Jährige hat sich zum Auftakt des Verfahrens entschieden, keine Angaben zu den Tatvorwürfen zu machen. Damit stützt sich das Gericht zunächst auf die Anklage, Zeugenaussagen und die weiteren Ermittlungsergebnisse. Im Fall einer Verurteilung droht dem Mann neben einer Freiheitsstrafe auch die Unterbringung in einer Entziehungsklinik. Hintergrund ist laut Gerichtsreporter der mutmaßlich erhebliche Alkoholkonsum zur Tatzeit.

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