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Rat beschließt Zukunftsplan Innenstadt 2040 für Hamm
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Rat beschließt Zukunftsplan Innenstadt 2040 für Hamm

Hamm bekommt in den nächsten Jahren ein völlig neues Gesicht. Der Rat der Stadt hat den "Zukunftsplan Innenstadt 2040" auf den Weg gebracht. Dagegen stimmte nur die AfD. Die Fraktion ProHamm/BSW enthielt sich.

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Breite Mehrheit für die Hammer City der Zukunft

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"Dieser Umbau dauert länger als eine Legislaturperiode. Deswegen ist der Innenstadtkonsens so wichtig", sagte Moor. Fünf Fraktionen und Gruppen sind daran beteiligt, auch die CDU-Oppostion. Deren Fraktionschef Bernd Haberkamp sprach von einer "starken Botschaft". Die Geschlossenheit könne auch Investoren überzeugen. Haberkamp spricht von einem "großen Wurf statt Klein-Klein", Ingo Müller von der FDP vom "Big bang". Lisa Nowak von den Grünen verglich Hamm sogar mit Paris. Wie die Innenstadt in Paris werde die City in Hamm lebenswerter, leiser, grüner und kühler. Cevdet Gürle von Pro Hamm unterstützte die Richtung, sah aber kritische Punkte. U.a. mahnte er Inklusion bei den geplanten Spielplätzen an. Und die Finanzierung sei noch nicht sicher.

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AfD fürchtet um Parkplätze in Hamm

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Michael Kuchinke von Volt sagte "Die Ampel plus Koalition steht für eine Haltung: Transparent und offen, auch über die Grenzen der eigenen Koalition hinaus. Das ist ein guter Anfang, mehr noch nicht. Feiern sollten wir erst wenn auf dem Santa-Monica-Platz mehr Menschen aus Autos sind." Genau das sieht die AfD als Verlust. Sie stimmte als einzige dagegen. Der Santa-Monica-Platz sei ein wichtiger Parkplatz. "Hier kann man schnell parken und einkaufen", sagte Sprecher Pierre Jung. "Sie müssen sagen wo Menschen künftig parken sollen". Eine verbindliche Zusage zur Tiefgarage fehle. . "Ein Parkplatz führt zu sozialer Kontrolle", sagte Jung.

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Bürger in Hamm werden weiter beteiligt

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Der Santa-Monica-Platz soll vom Beton-Parkplatz zu einer grünen Oase mit Aufenthaltsqualität, Wohnungen und Gewerbe werden. Parken soll künftig in einem neuen Parkhaus möglich sein. Die CDU wünscht sich eine Tiefgarage- allerdings nur wenn die finanziert werden kann, ergänzte die Regierungskoalition. Oberbürgermeister Marc Herter ergänzte, dass erst das Parkhaus oder eine Tiefgarage gebaut werden, bevor die Parkplätze verschwinden. Auch die Straßen rundherum sollen verkehrsberuhigter werden. Außerdem gibt es Pläne, die Bundesstraße 63 aus der Fußgängerzone an den Südring zu verlegen. Alle Projekte werden einzeln vom Rat beschlossen mit einer entsprechenden Bürgerbeteiligung. An der Entwicklung des Innenstadtkonzepts hatten sich 2500 Bürger beteiligt.

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Weitere Ratsbeschlüsse in Hamm:

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Baggersee Hamm-Haaren: Mehr Freizeit am Wasser

Auch außerhalb der Innenstadt plant die Stadt. Am Baggersee in Hamm-Haaren soll das Freizeitangebot rund um die bestehende Wasserski-Anlage deutlich wachsen. Laut einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung planen die Betreiber, das westlich angrenzende Grundstück einer ehemaligen Gärtnerei zu kaufen. Dort sollen eine Adventure-Golf-Anlage sowie neue Übernachtungsmöglichkeiten entstehen - geplant sind Stellplätze für Wohnmobile, Tiny Houses und sogenannte Glamping-Zelte. Glamping steht für komfortables Campen mit Ausstattung, die über einfaches Zelten hinausgeht. Das Areal ist bislang im städtischen Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen und müsste dafür umgewidmet werden.

Thyssen-Drahtwerke-Gelände: Neues Gewerbe im Hammer Westen

Ebenfalls Teil des Abends: Der Stadtrat hat einen neuen Bebauungsplan für das frühere Gelände der Thyssen-Drahtwerke im Hammer Westen beschlossen. Das Areal umfasst mehr als 43 Hektar. Geplant ist dort ein modernes Gewerbequartier. Im östlichen Bereich nahe dem Hauptbahnhof sollen Büros und Dienstleister ansässig werden, in der Mitte des Geländes sind auch größere Logistikhallen vorgesehen. Zum angrenzenden Wohngebiet soll ein begrünter Puffer entstehen.

Verkehr auf der Hafenstraße muss untersucht werden

Noch offen ist, wie der zusätzliche Verkehr rund um die Hafenstraße bewältigt werden kann. Gutachter sollen das nun intensiv prüfen. CDU-Ratsherr Peter Scholz wies in der Sitzung darauf hin, dass über die Hafenstraße auch die Einsatzfahrzeuge der Hauptfeuerwache fahren - ein Aspekt, der bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden muss.

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