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So sichert KI das Wissen der Hammer Firmen
© Hochschule Hamm-Lippstadt
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So sichert KI das Wissen der Hammer Firmen

Die Hochschule Hamm-Lippstadt startet das Projekt Digi-Co, um die heimische Wirtschaft mit Künstlicher Intelligenz zu stärken. Kleine und mittlere Unternehmen sollen so den digitalen Anschluss nicht verlieren und wertvolles Wissen sichern.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 15:00

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Millionen-Förderung für Hammer Wirtschaft

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Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) setzt mit dem neuen Projekt Digi-Co frische Impulse für die regionale Wirtschaft. Ziel ist es, kleine und mittelständische Unternehmen in Hamm, Dortmund und dem Kreis Unna bei der anstehenden Digitalisierung zu unterstützen. Dafür sollen vor allem intelligente Technologien und Künstliche Intelligenz genutzt werden, um das bestehende Daten-Chaos in vielen Betrieben systematisch zu beenden. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt über zwei Millionen Euro aus dem Programm "Regio.NRW" gefördert. Davon fließen mehr als eine halbe Million Euro direkt an die Hochschule, die eng mit regionalen Partnern wie der Hammer Wirtschaftsagentur IMPULS zusammenarbeitet.

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KI gegen Fachkräftemangel in Hamm

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Ein zentrales Problem vieler Hammer Firmen ist der demografische Wandel und der damit verbundene schleichende Verlust von wertvollem Fachwissen. Wenn erfahrene Mitarbeitende in Rente gehen, verschwindet oft auch ihr über Jahrzehnte gesammeltes Know-how komplett aus dem Betrieb. Das Projekt Digi-Co setzt genau an dieser Schwachstelle an und rückt den Faktor Mensch stark in den Fokus der Digitalisierung. Durch neue digitale Schnittstellen und KI-gestütztes Wissensmanagement soll das vorhandene Expertenwissen künftig rechtzeitig und sicher im Unternehmen bewahrt werden. Die Betriebe sollen sich so zu lernenden Organisationen weiterentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit in dynamischen Märkten dauerhaft sichern.

 

„Wir werden das Wissen der Menschen digital anzapfen, um im demografischen Wandel zu bestehen. Sonst geht das Know-how in den Unternehmen mit den Mitarbeitenden in Rente.“ - Prof. Dr. Uwe Kleinkes, Leiter des Studiengangs Technisches Management und Marketing an der HSHL
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Digitale Selbstchecks für Unternehmen in Hamm

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Um den direkten Einstieg in die digitale Transformation im Alltag zu erleichtern, entwickelt das Projektteam der HSHL konkrete Werkzeuge für die praktische Umsetzung. Dazu gehört beispielsweise ein digitaler Selbstcheck, mit dem die Hammer Unternehmen ihren ganz individuellen Handlungsbedarf selbst identifizieren und einschätzen können. Zusätzlich wird ein sogenanntes Foresight Lab aufgebaut, das aktuelle technologische Trends gezielt für die regionale Wirtschaft analysiert und aufbereitet. Die Unterstützung der Betriebe verläuft dabei in drei klaren Stufen: von der allerersten Sensibilisierung über den gezielten Wissensaufbau bis hin zur finalen Umsetzung wissenschaftlicher Innovationen im Arbeitsalltag. So fungiert die Hochschule Hamm-Lippstadt als zentrale Transfergeberin für die Praxis vor Ort. Seit dem 7. April läuft bereits die Bewerbungsphase für die Studiengänge.

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