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So trocken war der Juli in Hamm noch nie
© Rupert Oberhäuser/EGLV
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So trocken war der Juli in Hamm noch nie

Der Juli 2026 ist in der Emscher-Lippe-Region so trocken gewesen wie nie seit Beginn der Auswertung. Emschergenossenschaft und Lippeverband melden zudem überdurchschnittlich hohe Temperaturen.

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Rekord-Trockenheit auch rund um Hamm

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Der vergangene Monat hat nach Angaben von Emschergenossenschaft und Lippeverband einen neuen Negativrekord gebracht. Im Verbandsgebiet der beiden Wasserwirtschaftsverbände ist es so trocken gewesen wie in keinem Juli seit 1931. Im Lippeverbands-Gebiet, zu dem auch Hamm gehört, fielen im Schnitt nur 13,4 Millimeter Regen. Im Emscher-Gebiet waren es sogar nur 11,6 Millimeter. Beide Werte lagen damit deutlich unter dem langjährigen Mittel.

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Im Juli fiel nur an wenigen Tagen Regen

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Nach Angaben der Verbände hat es im Juli im Schnitt nur an sieben Tagen geregnet. Wirklich nennenswerte Mengen seien aber nur an wenigen Tagen zusammengekommen. Den Hauptteil des ohnehin geringen Niederschlags hätten Gewitterlagen am 5., 16. und 26. Juli gebracht. Die höchste Monatssumme wurde laut Mitteilung an der Kläranlage Soest gemessen. Dort fielen aber selbst dann nur 24,9 Millimeter Regen.

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Auch die Temperaturen lagen über dem Mittel

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Nicht nur der Regen hat gefehlt, auch die Temperaturen lagen im Juli über dem Durchschnitt. Das Monatsmittel der Lufttemperatur hat laut Mitteilung bei 21,0 Grad gelegen. Das sind 2,2 Grad mehr als im langjährigen Mittel. Die Verbände warnen, dass Hitze und Trockenheit Böden und Gewässer belasten können. In Flüssen und Bächen könne der Sauerstoffgehalt sinken, ausgetrocknete Böden könnten bei Starkregen außerdem schlechter Wasser aufnehmen.

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Verbände fordern mehr Regenwassermanagement

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Emschergenossenschaft und Lippeverband sehen sich durch die Entwicklung in ihrer Arbeit bestätigt. Sie verweisen auf das sogenannte Schwammstadt-Prinzip. Regenwasser solle demnach möglichst vor Ort versickern oder in Gewässer abgeleitet werden, statt in der Schmutzwasserkanalisation zu landen. So könnten Böden, Grundwasser, Flüsse und Bäche gestärkt werden. Projekte dazu setzen beide Verbände nach eigenen Angaben gemeinsam mit Kommunen unter dem Dach der Zukunftsinitiative Klima.Werk um.

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