
Stadt Hamm reagiert auf Kritik am neuen Westentor
Rund sechs Wochen nach der Neueröffnung des Verkehrsknotenpunkts Westentor in Hamm fallen erste Mängel auf. Die Stadtverwaltung äußert sich nun zu abgeklebten Displays und schmutzigen Böden.
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Grundreinigung gegen Flecken auf dem grünen Belag
Nach dem anderthalb Jahre dauernden Umbau hatten sich viele Bürger zuletzt über den Zustand der Anlage gewundert, insbesondere über hartnäckige Flecken auf dem grün gefärbten Boden. Um den Platz sauber zu halten, reinigt der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (ASH) das Westentor täglich mit erhöhtem Personalaufwand. Gegen den tiefsitzenden Schmutz auf dem Boden ist für die anstehenden Sommerferien zudem eine große Grundreinigung mit Spezialgeräten geplant. Diese soll künftig in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Verschmutzung ist laut Stadt "im Rahmen"
Bei der Planung und Wahl des Bodenbelags stand laut Stadtverwaltung vor allem die gute Farbgebung im Vordergrund. Die Verantwortlichen betonen, dass starke Verschmutzungen an einem so stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt normal seien. Bei der Nutzung von klassischem Pflaster, Asphalt oder anderen Oberflächen gäbe es demnach exakt die gleichen Probleme mit Flecken. Hitzeschäden am neuen Bodenbelag schließt die Verwaltung dagegen aus.
Glas sieht bewusst kaputt aus
Viele stören sich auch an der Optik der Glaswände in den Wartehäuschen. Sie sehen aus wie zerstörtes Sicherheitsglas. Die Stadt stellt dazu klar: Das Glas ist weder kaputt noch verschmutzt. Die halbdurchlässige Art wurde von den Planern als Gestaltungselement bewusst gewählt. Sie soll Licht durchlassen, wartenden Fahrgästen aber gleichzeitig ein Mindestmaß an Privatsphäre bieten.
Unfallschaden am Display
Nach Angaben der Stadt Hamm gibt es aktuell einen echten Unfallschaden vor Ort. Ein Baufahrzeug hat den Rahmen eines digitalen Displays beschädigt. Die Anzeige ist deshalb momentan mit Folie abgeklebt. Eine Fachfirma ist bereits damit beauftragt, den kaputten Rahmen auszutauschen.