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Rund 600 Gasheizungen müssen ausgetauscht werden
© Radio Lippewelle Hamm
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Rund 600 Gasheizungen müssen ausgetauscht werden

Die Umstellung von L- auf H-Gas läuft in Hamm auf Hochtouren. Einige Haushalte müssen ihre alten Gasheizungen jedoch selbst austauschen, sonst droht im schlimmsten Fall eine Sperrung des Anschlusses.

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600 Haushalte in Hamm konnten nicht erreicht werden

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Die Stadtwerke Hamm haben innerhalb des letzten Jahres nach eigenen Angaben bereits 37.000 Haushalte überprüft. Es fehlen nur noch knapp 700 Haushalte. Dazu kommen 600 Haushalte, die trotz dreifachen Versuchs nicht erreicht werden konnten. Sie wurden durch einen Anwalt angeschrieben. 250 Haushalte haben daraufhin reagiert.

Andere sind im Klageprozess oder sind potentielle Sperrkunden, weil die Post nicht zugestellt werden kann.

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Weitere 600 Heizungen müssen getauscht werden

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Daneben hat sich gezeigt, dass rund 200 Geräte pro Bezirk (insgesamt sind es drei Bezirke) nicht einfach durch den Versorger umgerüstet werden können. Die betroffenen Eigentümer sind nun in der Pflicht, sich eigenständig um den Austausch oder eine technische Lösung durch einen Fachbetrieb zu kümmern. Ab Oktober 2026 soll die eigentliche Anpassung im Netz starten, bis Juli 2027 muss das Projekt komplett abgeschlossen sein.

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Im schlimmsten Fall droht Gassperre

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Wer ein veraltetes Gerät hat und auf die Hinweise nicht reagiert, geht ein hohes Risiko ein. Laut den Stadtwerken droht in diesem Fall die Sperrung des Gasanschlusses, da beim Betrieb mit dem neuen Gas ohne entsprechende Technik Lebensgefahr bestehen könnte. Der notwendige Austausch wird vom Staat mit einer kleinen Förderung unterstützt: Wer seine alte Heizung zwingend ersetzen muss, kann je nach Alter der Anlage einen Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten.

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Nachfragen beim Erdgasbüro

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Das künftig genutzte H-Gas ("High calorific gas") hat einen deutlich höheren Brennwert als das bisherige L-Gas, dessen Vorkommen langsam zur Neige gehen. Um das energiereichere Gas sicher verbrennen zu können, müssen an den allermeisten Heizungen und Gasherden neue Düsen und Ventile mit geringerem Durchmesser eingesetzt werden. Hamm gehört bundesweit zu den letzten Regionen, in denen dieser Wechsel vollzogen wird.

Die gesamte Umstellung wird über ein eigens eingerichtetes Erdgasbüro koordiniert, das Räumlichkeiten im Hamtec bezogen hat. Betroffene können sich bei Fragen an eine eigene Hotline wenden oder sich auf www.erdgasumstellung-hamm.de im Detail informieren.

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