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Tausende schließen sich Klimabewegung in Hamm an
© Radio Lippewelle Hamm
Jürgen Blümer und Anna-Lena Schrimpf
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Tausende schließen sich Klimabewegung in Hamm an

Die letzte Mai-Woche ist geprägt vom Klima-Camp im Lippepark. Am Samstag kommt es zur groß angelegten Demo in Hamm. Die Organisatoren sprechen sich gegen den Bau neuer Gaskraftwerke aus.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 07:17

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Hamm wird zur Klimahauptstadt

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Ab dem 27. Mai beginnen die Aktionen im Klima-Camp. In den letzten Tagen wurde es bereits aufgebaut. Das Hammer Klimacamp ist als politische Versammlung angemeldet. Es wird von ehrenamtlichen Aktivisten organisiert und gehört zu keiner politischen Gruppe oder Organisation, heißt es auf der Hompage. Zu den Unterstützern des Protests gehören Fridays for Future, Campact und auch die Gruppe Ende Gelände. Auch Organisationen aus Hamm und der Umgebung haben sich nach dem Demoaufruf angeschlossen. 

"Wir machen das alles hier nicht aus Spaß an der Freude, dass wir jetzt mal eine Demo machen wollen, sondern einfach, weil wir merken, dass wir gerade in der aktuellen Energiepolitik völlig daneben gehen. Wir brauchen Energieunabhängigkeit und deswegen sind wir da und deswegen hat man da auch Energie für, das dann vorzubereiten." - Anna-Lena Schrimpf, Fridays for Future Hamm 

Die Teilnehmer leben bis zum Ende der Woche vor Ort und erleben eine Art Schulalltag mit Workshops und Vorträgen, werden aber auch vor Ort verpflegt. Online gibt es einen Stundenplan, der über die geplanten Workshops und Aktionen informiert. Thematisch geht es über das Gasbohren hinaus auch um Themen wie Krieg und Frieden, Militarismus oder auch antikoloniale Aspekte. Es sollen auch internationale Gäste, beispielsweise aus Argentinien, Uganda und Rumänien anreisen. Manche Programmpunkte werden auch von Hammer Gruppen geplant. An den Aktionen könne jeder teilnehmen.

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Klimacamp in Hamm ist offen für alle

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Wichtig sei den Organisatoren, ins Gespräch zu kommen. Am Samstag, 30. Mai, kommt es dann zu der groß angelegten Demonstration. Im Rahmen dieser wollen die Organisatoren einen Weltrekordversuch wagen und das größte menschliche Windrad bauen. Das Windrad soll laut Organisatoren ein Zeichen dafür sein, mehr auf den Ausbau der Windkraft zu setzen.

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Tausende Unterstützer in Hamm erwartet

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Mit bis zu 1 500 Menschen rechnen die Organisatoren, auf insgesamt 20 000 Teilnehmer hoffen sie für die Demonstration am Samstag. Ein Awareness-Team soll außerdem für das Wohlbefinden der Teilnehmer sorgen. Die Organisatoren wünschen sich, in Hamm einen guten Eindruck als Klimabewegung zu machen.

"Wir wollen jetzt noch mal deutlich machen, auch als Hammer Klimabewegung: Wir wollen nicht wieder einsteigen. Wir haben es geschafft, die Stadtwerke dazu zu bringen, aus der Gaslobby auszusteigen, hin zu klimafreundlichen Alternativen und Möglichkeiten, die es ja gibt." - Anna-Lena Schrimpf, Fridays for Future Hamm
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