
Trockenheit sorgt in Hamm für frühe Maisernte
Die anhaltende Trockenheit sorgt in Hamm für eine deutlich frühere Maisernte. Nach Angaben des landwirtschaftlichen Kreisverbands Ruhr-Lippe rechnen viele Betriebe mit einem Start schon rund um Ende August oder Anfang September.
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Trockenheit verändert Ernte in Hamm
Der trockene Sommer hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft in Hamm. Vor allem auf den Maisfeldern zeigt sich nach Angaben des landwirtschaftlichen Kreisverbands Ruhr-Lippe, wie stark die fehlenden Niederschläge die Pflanzen belasten. Weil es so trocken ist, rollen die Maispflanzen auf den Äckern schon jetzt ihre Blätter ein. Das gilt als Zeichen dafür, dass die Pflanzen auf den Wassermangel reagieren. Nach Einschätzung der Landwirte wird die Maisernte deshalb in diesem Jahr voraussichtlich zwei bis drei Wochen früher beginnen als üblich.
„Wenn die Blätter der Maispflanze erst braun werden, stirbt die Pflanze weg.“ - Thomas Döring, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisverbands Ruhr-Lippe
Maisernte könnte Ende August beginnen
Nach Angaben von Thomas Döring könnte die Maisernte in Hamm schon um den Monatswechsel von August auf September starten. Normalerweise liegt dieser Zeitpunkt später. Die frühe Entwicklung hängt nach seinen Angaben direkt mit der anhaltenden Trockenheit zusammen. Die Pflanzen geraten früher unter Stress und reifen dadurch schneller ab. Für die landwirtschaftlichen Betriebe in der Region bedeutet das, dass sich die Abläufe auf den Feldern in diesem Jahr nach vorne verschieben.
Auch Raps und Getreide in Hamm früher dran
Nicht nur beim Mais zeigt sich die Entwicklung in diesem Sommer. Insgesamt läuft die Ernte auf den Feldern nach Angaben des Kreisverbands etwa 14 Tage früher als in anderen Jahren. So ist der Raps bereits abgeerntet. Normalerweise würde diese Ernte nach den Angaben aus der Landwirtschaft erst um diese Zeit im August beginnen. Bei der Getreideernte melden die Betriebe gute Erträge.