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Unternehmensverband in Hamm begrüßt Reformpaket
© Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.
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Unternehmensverband in Hamm begrüßt Reformpaket

Der heimische Unternehmensverband unterstützt die geplanten Reformen. Vor allem der Abbau von Bürokratie soll die Betriebe entlasten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.07.2026 14:28

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Betriebe sehen Erleichterungen

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Der Unternehmensverband in Hamm blickt positiv auf das geplante Reformpaket der schwarz-roten Bundesregierung. Laut Geschäftsführer Volker Verch zeige die Regierung damit ihre Handlungsfähigkeit. Für die Unternehmen seien vor allem der geplante Bürokratieabbau und die Möglichkeit, Arbeitsverträge häufiger befristen zu können, wichtige Erleichterungen.

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Unternehmer begrüßen Ende der telefonsichen Krankschreibung

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Auch das Ende der telefonischen Krankschreibung bewertet der Verband als guten Schritt, da diese Regelung in der jüngsten Vergangenheit zu höheren Fehlzeiten in den Betrieben geführt habe. Die Hausärzte finden das dagegen "katastrophal". Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sprach von einer Zumutung, die an Unverschämtheit grenze. Wer krank sei, gehöre ins Bett – und nicht in eine übervolle Praxis. Nach Angaben der Betriebskrankenkassen liegt der Anteil telefonischer Krankschreibungen bei nur 0,85 Prozent.

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Attest am ersten Tag sehen auch die Unternehmen kritisch

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Kritisch sieht Verch jedoch die Überlegung, dass Beschäftigte künftig schon ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen laut Verband, dass dies oft zu längeren Krankschreibungen führt. Eine Verschärfung auf den ersten Tag halten die Arbeitgebervertreter deshalb für kontraproduktiv. In der Metall- und Elektrobranche ist eine ärztliche Bescheinigung laut Tarifvertrag erst nach drei Krankheitstagen vorgeschrieben.

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