
Waffenverbot am Soester Bahnhof zur Allerheiligenkirmes
Zur Allerheiligenkirmes gilt am Soester Bahnhof wieder ein striktes Verbot für Messer und andere gefährliche Gegenstände. Die Bundespolizei hat eine Allgemeinverfügung erlassen - wer dagegen verstößt, riskiert eine Geldstrafe oder sogar ein Strafverfahren. Das Verbot gilt ab heute für eine Woche.
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Was ab Dienstag am Soester Bahnhof gilt
Wer zur 688. Allerheiligenkirmes mit der Bahn nach Soest fährt, sollte vorher einen Blick ins Gepäck werfen. Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin hat eine Allgemeinverfügung für den Bahnhof Soest erlassen. Sie tritt am Dienstag (3. November 2026) um Mitternacht in Kraft und gilt bis zum 9. November 2026, 23:59 Uhr. Das Verbot soll die Sicherheit im Bahnbereich erhöhen und gleichzeitig als Schutzmaßnahme für die Kirmes in der Soester Innenstadt wirken.
Das ist am Bahnhof verboten
Unter die Allgemeinverfügung fallen Schuss-, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art. Auch Schlagstöcke und Reizstoffsprühgeräte sind verboten - ebenso wie Nachbildungen von Schusswaffen. Wer solche Gegenstände trotzdem dabei hat, muss damit rechnen, dass sie sichergestellt werden. Plakate im Bahnhof werden auf die Verbotszone hinweisen.
Provisorische Wache in der Bahnhofsstraße
Neben dem Verbot verstärkt die Bundespolizei auch ihre Präsenz vor Ort. Während der Kirmestage richtet sie erneut eine provisorische Wache in der Bahnhofsstraße ein. Die Beamten werden dort auch die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrollieren. Verstärkte Kontrollen am Bahnhof sind damit in den kommenden Tagen zu erwarten.
Verstöße können teuer werden
Wer mit einem verbotenen Gegenstand am Bahnhof erwischt wird, dem drohen unterschiedliche Konsequenzen: Je nach Fall kann ein Bußgeld, ein Zwangsgeld oder sogar ein Strafverfahren die Folge sein. Die Bundespolizei macht damit deutlich, dass das Verbot konsequent durchgesetzt wird.
Bilanz aus dem Vorjahr
Das Verbot am Soester Bahnhof gilt bereits zum zweiten Mal während der Allerheiligenkirmes. Im vergangenen Jahr hatte die Bundespolizei insgesamt 855 Personen kontrolliert und dabei 18 gefährliche Gegenstände sichergestellt - darunter 12 Messer. Ein ähnliches Waffenverbot hatte die Bundespolizei zuletzt auch während der Herbstwoche in Lippstadt erlassen, wo es für die Bahnhöfe Soest, Lippstadt und Paderborn sowie die gesamte Strecke dazwischen galt.
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