
Warntag 2026: So testet Hamm die Warnsysteme
Am Donnerstag (10.09.) wird in Hamm wieder der Ernstfall geprobt: Um 11 Uhr heulen die Sirenen, und Warn-Apps sowie Cell Broadcast schlagen Alarm. Damit testen die Behörden, ob im Notfall wirklich alle Menschen rechtzeitig erreicht werden.
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Warntag am 10. September: Das ist geplant
Ob Sturm, Kampfmittelfund oder Stromausfall - im Ernstfall müssen die HAmmer schnell und zuverlässig gewarnt werden. Damit das auch klappt, wird am Donnerstag (10.09.) um 11 Uhr in Hamm der Warntag durchgeführt. Dabei werden alle verfügbaren Warnmittel über das Modulare Warnsystem (MoWaS) angesteuert - darunter Warn-Apps wie KATWARN und NINA sowie Radio- und Fernsehsender. Auch die seit 2022 eingeführte Cell-Broadcast-Technologie, bei der Warnungen direkt aufs Handy gesendet werden, wird an diesem Tag getestet.
Sirenen in Hamm: Diese Signale ertönen
Parallel zu den digitalen Warnwegen werden auch die Sirenen in Hamm ausgelöst. Los geht es mit dem Signal Entwarnung, einem 60-sekündigen Dauerton. Danach folgt für eine Minute das Signal Warnung bei Gefahren, ein auf- und abschwellender Heulton. Zum Abschluss ertönt erneut für 60 Sekunden das Signal Entwarnung. Gegen 11:20 Uhr ist die Übung dann beendet und die offizielle Entwarnung erfolgt.
Hintergrund: Warum der Test wichtig ist
Extremwetterereignisse, Kampfmittelfunde oder großflächige Stromausfälle können jederzeit auftreten - und dann zählt jede Minute. Der Warntag soll sicherstellen, dass im Ernstfall möglichst viele Menschen in Hamm zeitnah erreicht werden, egal über welchen Kanal. Wer sich zusätzlich über Selbsthilfefähigkeit und Verhalten im Katastrophenfall informieren möchte, findet entsprechende Flyer beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe online.