Wasserschutzpolizei NRW bekommt neues Boot

So ein Ereignis gibt es bei der Polizei in NRW nur alle paar Jahrzehnte: Sie hat ein neues Streifenboot bekommen. Es ist moderner als alles, was von der Polizei bisher auf den NRW-Flüssen geschippert ist.

© José Narciandi

17,3 Meter lang und 900 PS stark: Die Wasserschutzpolizei in NRW hat ein neues Boot. Es heißt "WSP 12" und wurde auf der Messe "Boot" in Düsseldorf im Beisein von NRW-Innenminister Reul getauft. Reul sagte kurz vor der Taufe: "Wer auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Sicherheit sorgt, muss gut ausgestattet sein. Der Rhein ist unser Tor zur Welt, er führt von den nordrhein-westfälischen Metropolregionen direkt zu den Seehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen."

Das Boot wurde von Duisburgs Polizeipräsidentin Elke Bartels getauft. Die Duisburger Polizei hat beim Wasserschutz in NRW die Federführung. Fast schon traditionell ging bei der Schiffstaufe nicht alles glatt: Die Sektflasche zerplatzte am Rumpf erst beim vierten Anlauf. 

Stolze 1,5 Millionen Euro hat das neue Boot gekostet. Dafür übertrifft es alle Erwartungen und Anforderungen, die die Beamten an so einem Streifenboot haben. Es ist beispielsweise bei ruhigem Wasser 50 km/h schnell und hat einen Tiefgang von 1,1 Metern.

Autor: José Narciandi

Modernes Boot für die Polizei

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