
"Wimmelwild" im Maxipark Hamm eröffnet
Der Maxipark hat einen neuen Magneten für Kinder: der Spielplatz am Glaselefanten ist neu gestaltet worden und hat viele neue Spielgeräte, die meisten aus Holz.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 04:35
Alter Spielplatz in Hamm stammt aus dem Jahr der Landesgartenschau
Der neue Spielplatz richtet sich an Kinder im Kita- und Grundschulalter.Die ursprüngliche Anlage stammte noch aus dem Eröffnungsjahr 1984.
"Also die Geräte waren schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Wir hatten auch in der Mitte so ein mit Palisaden so eine Schnecke, die sich zwar großer Beliebtheit erfreute, aber einfach hinüber war nach 40 Jahren. Also man muss bedenken, dass das, was man hier auch sieht als Grundkonzept, als Fläche, wirklich von 1984 ist." - Susanne Uhlenküken, Landschaftsarchitektin.
Der neue Spielplatz nennt sich "Wimmelwild", weil die Geräte wie Tiere gestaltet sind- z.B. Schwein, Zebra oder Fische. Viele davon sind Fantasietiere, z.B. Kreuzungen aus zwei Arten wie das "Hashorn". Sie dienen als Bagger, Matschtisch, Wippen oder Klettergeräte
"Dann gibt es den Klingvogel, der hat extra so ein kleines, wie nennt man das nochmal, was man als Kind so hatte, Xylophon-Art. Dann sind das die Backfische, weil man hier ja backen kann und im Sand spielen kann .Dann haben wir das Schwingschwein, genau, es schwingt schön. Dann das Hashorn oder der Hashorn oder wie man ihn auch nennen will, da wird geritten, ebenso bei dem Krokodilpferd, wo gerade der kleine Junge drauf sitzt.Da wird auch gestriegelt, gefüttert, da sind eben auch Steigbügel, damit man mal das erste Gefühl hat, wie man auf einem Pony sitzt oder eben auf einem Krokodilpferd. Dann gibt es den Tierturm, das ist vor allem zum Klettern und auch als Fotomotiv gut geeignet." - Susanne Uhlenküken, Landschaftsarchitektin
Umbau in Hamm hat 400.000 Euro gekostet
Das Gelände ist aufgeräumter, alle Geräte sind mit Rollstuhl erreichbar.
Geblieben sind die großen Rutschen und die große Spielkugel aus Stahl. Auch der fallsichere rote Kunststoffboden ist zu großen Teilen erhalten.
"Das fehlte halt eigentlich der rote Faden bei diesem Spielplatz. Also wir haben ja überall ein Thema, die alte Mine, der Dschungelspielplatz, Tal der 1000 Wasser und hier der Spielplatz Nord war immer der Spielplatz am Elefanten. Aber es war ein kunterbuntes Sammelsurium von Geräten, die wir so nach und nach noch ergänzt haben oder ausgetauscht haben. Das sind jetzt die ganzen Wimmelfreunde vom großen Elefanten, der auf uns niederschaut und auf die Kinder aufpasst.So war die Idee." - Susanne Uhlenküken, Landschaftsarchitektin
Der Umbau hat vier Monate gedauert und 400.000 Euro gekostet. Er wurde zum großen Teil von Sponsoren finanziert, darunter die Sparkasse, die Stadtwerke und RWE.
Autor: Rainer Wilkes