Zahlen und Neuregelungen zum Coronavirus in Hamm

+++ Elf Infizierte arbeiten bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Insgesamt könnten es bis zu 50 Beschäftigte sein, die in Hamm leben.+++

Aktueller Corona-Stand in Hamm

Derzeit meldet die Stadt 28 akute Infektionen. Als wieder genesen gelten zurzeit 439 Hammer. Im Vergleich zu gestern gibt es elf Neuinfektionen. Elf der Neuinfizierten stehen im Zusammenhang mit der Fleischfabrik Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Darunter sind unteranderem Kinder der Mitarbeiter. Insgesamt könnten dort bis zu 50 Hammer arbeiten, sagte Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Von einem Lockdown sei Hamm aber weit entfernt. Ein Patient wird aktuell stationär behandelt, allerdings nicht auf der Intensivstation. Stadtweit stehen 87 Intensivbetten zur Verfügung. 124 Hammer sind derzeit in Quarantäne. In Hamm sind insgesamt 36 Menschen an Covid-19 gestorben, fast alle gehörten wegen des Alters oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe. Ab Montag gelten zudem neue Regeln in NRW. Alle Infos dazu findet ihr hier

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Das bedeuten die täglichen Zahlen:

Die Hammer Krankenhäuser und das Corona-Mobil melden täglich ihre Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Bei den meisten verläuft die Krankheit mild oder sogar ohne Symptome. Die Zahl der unbekannten Fälle, die deswegen nicht getestet wurden, kann also deutlich höher sein, so ein Stadtsprecher. Außerdem werden die Tests unterschiedlich schnell ausgewertet, daher kann es immer wieder zu Schwankungen der Zahlen kommen.

Die offizielle Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus findet Ihr hier.

Neue Lockerungen ab dem 15. Juni

Private Feiern

Zu Hause durftet ihr schon etwas feiern, jetzt geht aber auch wieder eine Geburtstags- oder Hochzeitsparty im Restaurant oder Hotel mit bis zu 50 Personen (natürlich nur mit Hygieneauflagen und Erfassen der Gäste). Außerdem darf man wieder auf öffentlichen Plätzen grillen, also zum Beispiel im Lippepark (nur auf Grillplätzen).

Wellness und Sport

Die Stadtwerke Hamm hat ihre zwei Frei- und drei Hallenbäder am 8. Juni wieder geöffnet. Sie haben für alle fünf Bäder ein praktikables Konzept erarbeitet und dies auch dem Gesundheitsamt vorgelegt. Im Wesentlichen geht es dabei um Auflagen, die sowohl Badegäste als auch das Personal in den Bädern zu beachten haben.

Der Hygienestandard in den Hammer Bädern wird durch die bestehenden Regelungen noch intensiviert. Unter anderem wird von 13 bis 15 Uhr eine zweistündige Mittagspause eingelegt, um Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchzuführen. In dieser Zeit müssen die Bäder verlassen werden.

Die jeweilige Eintrittskarte/ Chipcoin gilt nur entweder vormittags oder nachmittags. Um die geforderten Abstandsregeln einhalten zu können, wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher begrenzt. Jeder Besucher erhält bei Betreten des Bades einen Papierbeleg zur Erfassung der Badegäste, der bei Verlassen des Bades wieder abgegeben werden muss. Im Freibad Süd können sich 850 Personen gleichzeitig aufhalten und im Freibad Selbachpark 950 Personen. Das Tragen von Schutzmasken bis zur Umkleide ist für Badegäste verpflichtend. Auch die Gastronomieangebote im Freibad Süd und im Freibad Selbachpark werden zur Verfügung stehen. Alle Infos gibt es hier!

Saunieren ist generell wieder erlaubt, wenn die Temperatur in der Sauna mindestens 80 Grad misst. Alle weiteren Infos dazu hier. Beim Sport geht es auch einen Schritt weiter: Kontaktsportarten dürfen in Räumen mit bis zu zehn und im Freien mit bis zu 30 Menschen ausgeführt werden. Zudem können auch Wettbewerbe wieder laufen. 

Veranstaltungen

Bis zu 100 Personen sind unter Auflagen erlaubt (Mindestabstand, Rückverfolgbarkeit und so weiter). Bei mehr als 100 Menschen braucht man ein Konzept und eine Erlaubnis. Neu ist, dass bei festen Sitzplätzen kein Mindestabstand von anderthalb Metern mehr gehalten werden muss! Das gilt dann fürs Kino, für Konzerte aber nur mit festem Sitzplan wo klar ist, wer wo gesessen hat.

Flohmärkte und Trödelmärkte sind auch wieder erlaubt. Dem neuesten Erlass zufolge muss der Hammer Stunikenmarkt im September leider ausfallen, da Großveranstaltungen vorerst bis Ende Oktober abgesagt sind.

Geschäfte und Freizeiteinrichtungen

Bisher durfte nur eine Person pro zehn Quadratmeter in den Laden, jetzt ist es eine Person pro sieben Quadratmeter und das gilt auch für Museen, Zoos und Tierparks.

Im Tierpark und Maxipark gibt es jetzt Onlinetickets. Die Tickets sollen vorallem die langen Schlangen vor den beiden Freizeiteinrichtungen verhindern. Die Karten können auf den Internetseiten vorher gekauft werden und garantieren somit einen Einlass. Es gibt aber auch noch ein Kartenkontingent vor Ort.

Im Tierpark sind maximal 700 Besucher (Stand 15. Juni 2020) erlaubt, es werde eine Verkehrs- und Parkregelung geben, der neue Parkplatz ist aktuell noch nicht verfügbar. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden, es gilt keine generelle Maskenpflicht im Tierpark. Aber am Eingang und wo es eng wird, müsse eine Maske getragen werden, so der Oberbürgermeister.

Im Maxipark sind maximal 2.500 Besucher (Stand 17.Juni 2020) erlaubt, auch hier wird am Eingang gezählt. Eine Maske muss in den Innenbereichen, wie zum Beispiel der Legoausstellung, getragen werden. Auch das Schmetterlingshaus hat wieder geöffnet.

Die Bolzplätze in Hamm sind wieder geöffnet. Maximal 30 Personen (Stand 15. Juni 2020) dürfen gleichzeitig auf dem Platz sein.

Auf den kleineren Spielplätzen in Hamm überlässt die Stadt es der Verwantwortung der Eltern, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bei den größeren Spielplätzen werden insgesamt 40 städtische Mitarbeiter die Einhaltung kontrollieren. Das betrifft zum Beispiel den Lippepark, den Hallohpark oder den Spielplatz an der Bremstraße in Westtünnen. Die Spielplätze sind von 10-18 Uhr geöffnet.

Das Maximare soll planmäßig am Montag den 22. Juni wieder mit Aqua- und Saunawelt öffnen. Nur die Wellnesswelt bleibt noch geschlossen, so wie zwei Dampfsaunen. Das 50-Meter-Sportbecken ist bereits seit zehn Tagen wieder geöffnet. Hier gab es eine Besucherobergrenze von maximal 80 Personen, die sich zeitgleich im Bad aufhalten dürfen. Mit der Eröffnung der weiteren Bereiche wird diese Besucherobergrenze erhöht. Ab dem 22. Juni dürfen 600 Besucher in die Erlebnistherme.

Das Gustav-Lübcke-Museum hat schon seit einigen Wochen wieder geöffnet. Auch die Erlebnisaustellung Eiszeitsafari ist wieder mit dabei. Sie wurde bis zum 9. August verlängert. Es gelten für den Museumsbesuch einige Vorgaben. So müssen Besucher eine Maske tragen, wer keine mit hat, kann direkt im Museum zum Selbstkostenpreis eine kaufen. Wegen der Auflagen gelten Obergrenzen für die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Museum aufhalten. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts.

Bars

Die Kneipenwirte können aufatmen, Bars dürfen wieder öffnen (natürlich auch mit Hygiene- und Infektionsschutzstandards). Also Feierabendbier mit den Kollegen geht wieder. Kegeln ist auch wieder erlaubt. Clubs, Diskotheken und Bordelle bleiben weiter zu.

Lockerungen seit dem 30. Mai

Treffen in der Öffentlichkeit

Ein Treffen mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten ist seit dem 30. Mai wieder möglich. Das gilt auch für die Gastronomien in Hamm. Sie können für einen ausreichenden Abstand zwischen den verschiedenen Tischen zudem ihre Außenfläche vergrößern, unter der Voraussetzung beispielsweise keine Feuerwehreinfahrten zu blockieren.

Die Stadt verzichtet zudem bis zum Ende des Jahres auf die Gebühren für die Außengastro. Das Wichtigste sei hier weiterhin, dass eine Rückverfolgung der Personen bei einer möglichen Infektion gegeben ist. Das zähle jetzt im übrigen auch für Feiern im privaten Raum, so die Stadt. Über einen Zeitraum von vier Wochen müssen die Daten aufbewahrt werden.

Außerdem können Veranstaltungen mit über 100 Menschen stattfinden, wenn es der Raum hergebe. Konzerte, Sportveranstaltungen im Freien oder auch Messen können stattfinden, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept von der Stadt genehmigt wird.

Für Beerdigungen in Hamm gibt es keine Begrenzung der Teilnehmer mehr. In den letzten Wochen durften maximal nur 20 Angehörige an einer Bestattung teilnehmen. Diese Grenze gibt es nun nicht mehr. Beerdigungen dürfen unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen wieder wie gewohnt stattfinden.

Schulen & Kitas

Seit dem 8. Juni können Kinder in Hamm wieder in die Kita gehen. Da der Betrieb allerdings erst mit neuen Hygienemaßnahmen und Einschränkungen stattfinden kann, entfallen für Juni und Juli die Beiträge in Hamm. Das Land NRW hat im Vergleich in der aktuellen Corona-Verordnung eine Halbierung der Kita-Beiträge angesetzt. Ab August muss allerdings geprüft werden, ob bereits dann oder spätestens im September wieder ein geregelter und normaler Kita-Betrieb möglich ist. Dann sind auch die Kita-Beiträge wieder zu zahlen. Das gleiche gilt auch für die Offenen-Ganztagsschulen bei uns in Hamm.

Seit dem 15. Juni geht es für die Grundschüler wieder täglich in die Schule. Weiterhin gibt es dort Einschränkungen. Unterricht findet nur im Klassenverband statt, Pausen werden gestaffelt und außerhalb des Klassezimmers besteht Maskenpflicht.

Kontaktverbot

Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs haben beschlossen, die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland werden grundsätzlich bis zum 29. Juni verlängert. Ab sofort dürfen sich dabei wieder Angehörige von zehn Personen treffen. Sie sollen weiterhin einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten. Auch Senioren und Pflegebedürftige in Einrichtungen dürfen unter strengen Auflagen wieder besucht werden.

Maskenpflicht seit dem 27. April

Seit dem 27. April gilt in ganz NRW und somit auch in Hamm die Maskenpflicht - an folgenden Orten:

  • in Warteschlangen (zum Beispiel vor Einrichtungen, Behörden oder auch am Supermarkt)
  • in Bussen und Bahnen
  • an Bushaltestellen
  • beim Einkaufen
  • in Banken
  • in Behörden
  • auf dem Wochenmarkt
  • in Arztpraxen
  • in gastronomischen Einrichtungen (mehr Infos dazu hier)
  • bei Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann

Zudem gilt verpflichtend, dass in der Öffentlichkeit auch mit Schutzmaske mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Menschen zu halten ist (Familie und Partner zählen nicht dazu). Die Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren. Außerdem wird die Stadt ab sofort nicht mehr nur verwarnen: Wer keine Maske trägt, muss ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro zahlen.

Städtische Einrichtungen

Die Stadtverwaltung öffnet ihre Gebäude ab sofort für die Hammer nur noch, wenn eine unaufschiebbare Angelegenheit vorliegt. Das geht auch nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung, die Stadt hat eine zentrale Hotline geschaltet, sie ist zu erreichen unter Tel.: 17 77 77. Nur wenn der Termin dort bestätigt wurde, können die Hammer dann auch das Bürgeramt oder andere städtische Ämter besuchen. Das gilt zum Beispiel fürs Auto ummelden, Sterbeurkunden oder Hochzeiten. In den Ämtern werden spezielle Plexiglasscheiben aufgestellt, als Infektionsschutz.

Die Stadt hat eine Corona-Hotline für Fragen eingerichtet: 02381 176444. Die Hotline ist von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt.

Auch die Landesregierung hat jetzt eine eigene Corona-Hotline: Ihr erreicht sie unter 0211 9119 1001

Außerdem bietet die Landesregierung jetzt eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Die vier Bezirksbüchereien der Stadtbüchereien Hamm sind tageweise wieder geöffnet. Es wird so auch in den Stadtbezirken wieder möglich sein, unter Einhaltung der geltenden Schutzauflagen die Angebote vor Ort zu nutzen. Um die Hygieneauflagen der Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus einhalten zu können, wird jede Bezirksbücherei einen eigenen Öffnungstag erhalten:

 

Ab dem 15.6. gilt folgender Rhythmus:

Montag: Bockum-Hövel

Dienstag: Heessen

Mittwoch: Rhynern

Donnerstag: Herringen

Freitag: Rhynern

 

Für alle Bezirksbüchereien gelten in der Phase der tageweisen Öffnung einheitliche, erweiterte Öffnungszeiten von 13:00 – 18:00 Uhr. Beim Besuch sind folgende Regeln zu beachten: in den Gebäude sowie in den Wartebereichen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, es gilt zudem ein Mindestabstand von 2 Metern. Die Nutzungszeit der Benutzer-PC ist auf 30 Minuten täglich beschränkt. Am Eingang werden zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit die Kontaktdaten einschl. Telefonnummer erfasst. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, hierfür ihren Personalausweis mitzubringen. Abhängig von der Fläche der Bezirksbüchereien ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher begrenzt, es kann daher zu Wartezeiten kommen.

Der Bücherbus wird vorerst noch weiter im Depot bleiben müssen. Über die Möglichkeit und den Termin einer Wiederaufnahme des Betriebs werden wir gesondert informieren.

Mitarbeiterzahl der Bürgerämter wird wieder aufgestockt

Die Mitarbeiterzahl wurde in den Hammer Bürgerämtern wieder aufgestockt. 90 Beamte, die zuletzt zusätzlich im Bereich des Gesundheitsamtes mit eingesetzt worden sind, kehren dann wieder zurück auf ihre ursprünglichen Arbeitsplätze. Dort warten rund 10.000 unbearbeitete Anliegen auf die Mitarbeiter. Um alle zeitig zu bearbeiten, werden die Bürgerämter im Juni auch Samstagsvormittags öffnen. "So soll dieser Rückstau bis spätestens zum Ende der Sommerferien abgearbeitet sein", so der Oberbürgermeister. Allerdings dürfen Hammer weiterhin nur nach Terminabsprache ins Bürgeramt kommen.

Erfreuliche Testergebnisse von Westfleisch und aus den Altenheimen

Die Massentests bei Westfleisch waren alle negativ. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigte sich stolz und erleichtert; er sieht das auch als Erfolg der Sozial- und Ordnungspolitik der Stadt. Insgesamt wurden 300 Unterkünfte überprüft, u.a. darauf, wieviele Betten dort stehen, ob sie zwei Meter Abstand haben und wie generell die hygienischen Bedingungen sind. Bis auf einen Fall habe es keine Beanstandungen gegeben. Die Unterbringung sei in Hamm deutlich besser als anderswo. Das liege auch an an der Mischung aus Kontrollen und Hilfe durch die Koordinierungsstelle Südosteuropa. Sie bekommt jetzt nochmal eine Millionen Euro Förderung vom Land. Seit 2016 habe die Stadt Hamm 400 Wohnungen überprüft, im vergangenen Jahr wurde ein Objekt mit 65 Saisonarbeitern geschlossen.

Auch die 700 Tests aus drei Altenheimen sind laut Hunsteger negativ ausgefallen. Ausnahme sind zwei positive Ergebnisse aus dem Ludgeri-Haus an der Kreuzkirche in Bockum-Hövel. 38 Tests aus dem Altenheim St. Stefanus stehen dabei noch aus. In St. Victor habe es einen neuen Verdachtsfall gegeben.

Aktuell abgesagte Veranstaltungen

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern hat die Stadt die Schützenfeste bis zum 31. August sowie folgende Veranstaltungen aktuell abgesagt:

Juni:

  • 07.06. bis 28.06. Sommerkonzerte im Musikpavillon
  • 11.-14.06. Mittelaltermarkt
  • 13.06. Terraristika
  • 19.-21.06. Barcamp Reise-Blogger
  • 20.06. Drachenbootrennen
  • 20.06. Stadtteilfest Hammer Norden
  • 21.06. Tag des offenen Rathauses
  • 23.06. Klassiksommer
  • 27.06. Extraschicht
  • 28.06. Hindufest


Juli:

  • 01.07. 200J. OLG Hamm
  • 03.-05.07. Weinfest Herringen
  • 05.07. Sommerkonzert im Musikpavillon
  • 10.-12.07. Streetfood Festival
  • 10.-12.07. Tiny House Messe
  • 11.07. Hallohpark-Fest
  • 18.07. Schnacken & Schlemmen
  • 19.07. Sattelfest
  • 25.07. Kurparkfest
  • mittwochs Kunstdünger

August:

  • 01.-02.08. Flugplatzfest
  • 01.08. Welcome to my garden
  • 08.08. Festival Yes Africa
  • 15.08. Feuerwerk im Maxipark
  • 16.08. Konzert am Gradierwerk
  • 22.08. Ehrenamtsfest
  • 28.08. Kapelle Somma
  • 29.08. Flohmarkt in den Ringanlagen
  • 29.08. La Fete
  • 29.08. Seniorenflugtag
  • 28.-30.08. Hamm karibisch
  • 30.08. Hamm erFahren

September:

  • 03.09. AOK Firmenlauf
  • 18.-22.09. Hammer Stunikenmarkt

Nachholtermine für Veranstaltungen

Wegen des bestehenden Kontaktverbotes wurde die Veranstaltung von Kaya Yanar in der Sparkassen Arena Hamm vom 23.04.20 auf den 24.09.20 verschoben. Alle Karten (gekaufte sowie gewonnene) behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin und müssen nicht umgetauscht werden.

Die Veranstaltung mit Jürgen B. Hausmann „Jung, wat biste jroß jeworden!“, die ursprünglich für den 25.03.2020 geplant war, musste wegen der Einschränkungen durch die Corona-Virus-Krise verschoben werden. Zunächst war ein Ersatztermin am Mittwoch, 26.08.2020 gefunden worden. Dieser muss jedoch noch einmal verlegt werden: 

Die Veranstaltung Jürgen B. Hausmann „Jung, wat biste jroß jeworden!“ findet nun am Mittwoch, 26. Mai 2021, um 20.00 Uhr im Festsaal des Maximilianparks statt.

 Wichtig für alle Interessierte, die bereits ein Ticket gekauft haben: Die Tickets behalten ihre Gültigkeit auch für den Nachholtermin in 2021!

 Kunden, die ihr Ticket nun aber zurückgeben möchten, müssen sich an die Vorverkaufsstelle wenden, wo sie das Ticket gekauft haben. Nur dort kann das Geld ausgezahlt werden.

Von der behördlichen Entscheidung, im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) öffentliche Veranstaltungen vorerst zu untersagen, ist auch die ausverkaufte Show von Bastian Bielendorfer mit seinem Programm „Lustig, aber wahr!“ am 30.05.2020 im Maximilian-Park in Hamm betroffen. 

 In Absprache mit dem Künstler und dem örtlichen Veranstalter konnte jedoch bereits ein Ersatztermin für die Show gefunden werdenund zwar am Donnerstag, 17. Dezember 2020 um 20.00 Uhr im Festsaal Maximilian-Park, Hamm.

Alle Tickets behalten für den Ersatztermin Ihre Gültigkeit.

Entschädigung für Veranstalter und Gastronomen

Die Hammer Veranstaltungstechniker rechnen mit hohen Ausfällen in den kommenden Monaten. Wenn Veranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, dann gilt das meist als höhere Gewalt, so Christian Brüne von Trustmusic. Das heißt: Die Hammer Techniker bleiben auf ihrem Schaden sitzen. Besonders jetzt im Tourneegeschäft treffen die Absagen das Unternehmen hart. Einzige Lösung seien Ausweichtermine, das sei aber nicht immer möglich, so Brüne. Auch Veranstaltungstechniker Achim Matzka versucht seinen Betrieb auf Ausfälle vorzubereiten. So haben neue Verträge mit Veranstaltern grundsätzlich eine Klausel für solche Fälle eingebaut. Man wolle jetzt nicht in Panik verfallen, sondern alles tun, um den Laden am Laufen zu halten, heißt es aus dem Betrieb.

Informationen zu den Überbrückungskrediten erhalten Unternehmer hier:

IHK: www.dortmund.ihk24.de

Bürgschaftsbank NRW: 02131 5107200

Förderbank des Landes NRW: 02119 17414800

Die IHK zu Dortmund bietet eine zusätzliche Corona-Hotline an: 0231 5417444.

Die Hammer Wirtschaftsförderung bietet Unternehmen mit einer Hotline eine Krisenberatung an. Nicht jedes Hilfsangebot passe auf den Einzelfall, daher müsse man immer zuerst aus fachlicher Sicht prüfen. Konkret geht es dabei um Hilfe bei Liquiditätsengpässen, Kurzarbeitergeld sowie Unterstützungsleistungen für von Quarantäne betroffene Betriebe. Unter der Rufnummer 02381/9293-444 erreichen Betroffene täglich von 8 bis 17 Uhr einen fachkundigen Ansprechpartner.

Besucherregelung für Krankenhäuser

Die Hammer Krankenhäuser lockern ihre Corona-Regelungen. Patienten können wieder Besuch empfangen, allerdings weiterhin unter Auflagen. Der Besuch darf in allen Kliniken erst ab dem vierten Tag vorbeikommen. Die Anzahl der Gäste ist auf zwei begrenzt, und dabei muss es sich auch immer um die gleichen handeln. Sie müssen sich zeitlich abwechseln und dürfen höchstens eine Stunde bleiben. Jeder Besucher muss seine Adresse hinterlassen. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, es gilt ein Abstand von zwei Metern.

Die Hammer Feuerwehr bittet alle Patienten mit Corona-Symptomen, schon bei der Alarmierung genau darauf deutlich hinzuweisen. Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Krankentransporte müssen sich entsprechend schützen, wenn sie Betroffene transportieren. Wenn sich Fahrer oder Mitarbeiter anstecken, könnte das die Transportkapazität der Rettungsdienste massiv schwächen, heißt es. Die Stadt betont aber, dass die Kollegen in jedem Fall ausrücken.

Die Hammer Apotheken haben angesichts der Corona-Krise ihre Hygienemaßnahmen verschärft. Oberstes Ziel sei es, das Ansteckungsrisiko für Patienten und Mitarbeiter zu verringern. Einige Geschäfte haben auch Plexiglaswände an den Verkaufstischen, damit Mitarbeiter nicht angeniest oder angehustet werden.

Andere bitten darum, dass sich beispielsweise nicht mehr als drei oder fünf Kunden gleichzeitig dort aufhalten, so Sprecher Werner Cobet. Außerdem warnt er vor Falschmeldungen über die angebliche Wunderwirkung bestimmter Medikamente. Dabei sei meist Vorsicht geboten.

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