Zahlen und Neuregelungen zum Coronavirus in Hamm

+++ Aktuell sind 20 Personen mit dem Coronavirus infiziert +++ Es gibt zwei Neuinfektionen +++

Aktueller Corona-Stand in Hamm

Derzeit meldet die Stadt 20 akute Infektionen. Im Vergleich zu gestern gibt es zwei Neuinfektionen. Ein Hammer Corona-Patient sei aktuell im Krankenhaus, eine weitere liegt auf der Intensivstation. Stadtweit stehen 87 Intensivbetten zur Verfügung. Als wieder genesen gelten zurzeit 517 Hammer. Aktuell sind 155 Hammer stadtweit in Quarantäne. In Hamm sind insgesamt 36 Menschen an Covid-19 gestorben, fast alle gehörten wegen des Alters oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe. Am 12. Juli hat das Landeskabinett zudem einige Corona-Regeln für NRW gelockert.

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Das bedeuten die täglichen Zahlen:

Die Hammer Krankenhäuser und das Corona-Mobil melden täglich ihre Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Bei den meisten verläuft die Krankheit mild oder sogar ohne Symptome. Die Zahl der unbekannten Fälle, die deswegen nicht getestet wurden, kann also deutlich höher sein, so ein Stadtsprecher. Außerdem werden die Tests unterschiedlich schnell ausgewertet, daher kann es immer wieder zu Schwankungen der Zahlen kommen.

Die offizielle Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus findet Ihr hier.

Neue Lockerungen vom 12. Juli

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag, den 12. Juli, einige Corona-Regeln geändert und diese gleichzeitig bis zum 11. August 2020 verlängert. Das Gesundheitsministerium werde die entsprechenden Verordnungen zeitnah erlassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das ist neu:

  • Die Maskenpflicht wird bis zum 11. August verlängert
  • Bei Hochzeiten, Beerdigungen oder Taufen - also "Festen aus besonderem Anlass" - sind nun bis zu 150 Personen zugelassen, sofern die jeweiligen Teilnehmer bei einer möglichen Infektion nachverfolgbar sind
  • Für Kultur- und sonstige Veranstaltungen muss laut der neuen Verordnung erst ab einer Teilnehmerzahl von 300 ein Hygienekonzept vorgelegt werden - zuvor lag der Schwellenwert bei 100
  • In der Halle darf Kontaktsport jetzt mit maximal 30 Personen ausgeübt werden, bislang waren nur 10 Sportler erlaubt - Außerdem können nun bis zu 300 Zuschauer in eine Halle

Zusätzlich hat die Landesregierung die Corona-Einreiseverordnung geändert. Unter anderem gibt es jetzt weniger Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Das begründet die Regierung damit, dass ausreichend Testkapazitäten für Einreisende und Rückreisende aus sogenannten Risikoländern vorhanden seien. Darüber hinaus sind Beschäftigte aus "kritischen Infrastrukturen", die aus einem Risikogebiet zurückkehren, nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test. Welche Berufe zu den "kritischen Infrastrukturen" zählen, könnt ihr übrigens hier nachlesen. Und ob euer Urlaubsziel vom Robert-Koch-Institut als Risikoland eingestuft wird, erfahrt ihr hier.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte in Bezug auf die neuen Lockerungen: „Die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet uns kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen." Dennoch erinnert Laumann daran, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. "Neben den allgemeinen Hygieneregeln sind daher die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.“

Neuer Corona-Fall im Hammer Altenheim

Das Altenheim "St. Vinzenz" im Hammer Westen ist diese Woche komplett auf Corona durchgetestet worden. Nach dem positiven Ergebnis einer Mitarbeiterin habe man direkt Abstriche veranlasst, so ein Stadtsprecher. Aktuellen Erkenntnissen zufolge hätten aber nur Bewohner eines Wohnbereiches Kontakt zu der betroffenen Mitarbeiterin gehabt: Alle 217 Tests bei Bewohnern und Mitarbeitern fielen negativ aus.

Betroffene Schulen und Kitas

Hammer Schulen sind kein Corona-Infektionsherd: Zu diesem Ergebnis kommt die Stadt Hamm mit Blick auf die aktuellen Testergebnisse aus den betroffenen Einrichtungen. Bei 1772 Tests an neun Hammer Schulen sei bislang ein einziger Corona-Fall (Von-Vincke-Schule) aufgetreten, so ein Stadtsprecher. Die Infektionsketten finden jedoch im privaten Umfeld und nicht in der Schule statt. Mittlerweile sind auch alle Testergebnisse der Schulen ausgewertet. Alle Ergebnisse sind negativ.

Nach den Sommerferien gelte außerdem ein neues Testverfahren an den Schulen: Wenn sich ein Schulkind infiziere, müsse nicht mehr die komplette Schule zurück in den Lockdown. Es würden auch nicht mehr automatisch alle Schüler getestet. Falls es jedoch mehrere Infizierte in einer Klasse gebe, werden die Schulen wie gehabt geschlossen.

Das sind die betroffenen Schulen gewesen:

1. Gebrüder-Grimm-Schule

2. Albert-Schweitzer-Schule

3. Friedrich-Ebert-Realschule

4. Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

5. Von-Vincke-Schule

6. Hermann-Gmeiner-Schule

7. Friedrich-List-Berufskolleg

8. Eduard-Spranger-Berufskolleg

9. Sophie Scholl Gesamtschule

10. Alfred-Delp-Schule

Zu den betroffenen Schulen kommt ein infiziertes Kind, das in die Johanniter-Kita geht, sie musste schließen. In der Kita sei eine Notbetreuung eingerichtet, so ein Sprecher. Alle Kinder haben sich allerdings nicht in der Schule oder Kita infiziert. Allen Betroffenen der Kita steht eine freiwillige Testung zu. Hier ist allerdings kein neuer positiver Test hinzugekommen.

Ergebnisse von Tönnies und Westfleisch

Sehr positiv empfindet Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann die Tatsache, dass der Stadt nun eine Liste mit allen 6.000 Adressen der Personen aus dem Kreis Gütersloh, die im Zusammenhang mit der Masseninfektion bei der Firma Tönnies stehen, vorliegt. So können weitere Infektionsketten deutlich leichter verfolgt werden.

103 Hammer arbeiten in dem Betrieb in Rheda-Wiedenbrück. Hier liegen alle Testergebnisse vor. Auch die beiden Ehefrauen der Tönnies-Mitarbeiter, die in Hammer Altenheimen arbeiten würden, sind nicht positiv

Bei Westfleisch hat man 1034 Ergebnisse vorliegen und nur zwei davon fallen positiv aus. Die betroffenen Personen kommen jedoch aus Oer-Erkenschwick und Hannover und werden daher nicht in der Hammer Statistik erfasst.

Lockerungen seit dem 15. Juni

Schwimmen und Wellness

Die Stadtwerke Hamm hat ihre zwei Frei- und drei Hallenbäder am 8. Juni wieder geöffnet. Sie haben für alle fünf Bäder ein praktikables Konzept erarbeitet und dies auch dem Gesundheitsamt vorgelegt. Im Wesentlichen geht es dabei um Auflagen, die sowohl Badegäste als auch das Personal in den Bädern zu beachten haben.

Der Hygienestandard in den Hammer Bädern wird durch die bestehenden Regelungen noch intensiviert. Unter anderem wird von 13 bis 15 Uhr eine zweistündige Mittagspause eingelegt, um Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchzuführen. In dieser Zeit müssen die Bäder verlassen werden.

Die jeweilige Eintrittskarte/ Chipcoin gilt nur entweder vormittags oder nachmittags. Um die geforderten Abstandsregeln einhalten zu können, wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher begrenzt. Jeder Besucher erhält bei Betreten des Bades einen Papierbeleg zur Erfassung der Badegäste, der bei Verlassen des Bades wieder abgegeben werden muss. Im Freibad Süd können sich 850 Personen gleichzeitig aufhalten und im Freibad Selbachpark 950 Personen. Das Tragen von Schutzmasken bis zur Umkleide ist für Badegäste verpflichtend. Auch die Gastronomieangebote im Freibad Süd und im Freibad Selbachpark werden zur Verfügung stehen.

Das Maximare hat inzwischen neben seinem Sportbecken auch wieder die Aqua- und Saunawelt geöffnet. Die Wellnesswelt muss noch etwas warten. Rutschen, schwimmen im Wellenbecken und saunieren ist aber wieder möglich. Auch das Außenbecken ist wieder geöffnet. Nur zwei Dampfsaunen bleiben noch zu und es gibt erstmal keine Aufgüsse. Auch auf das Kalt/Warmbecken und den Whirlpool muss man vorerst noch verzichten. Außerdem darf nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern zeitgleich im Bad sein. Den aktuellen Besucherstand aktualisiert die Therme stündlich auf www.maximare.com. Alle weiteren Infos dazu hier.

Geschäfte und Freizeiteinrichtungen

Eine Person pro sieben Quadratmeter im Laden ist erlaubt - und das gilt auch für Museen, Zoos und Tierparks. Im Tierpark und Maxipark gibt es jetzt Onlinetickets. Die Tickets sollen vorallem die langen Schlangen vor den beiden Freizeiteinrichtungen verhindern. Die Karten können auf den Internetseiten vorher gekauft werden und garantieren somit einen Einlass. Es gibt aber auch noch ein Kartenkontingent vor Ort.

Im Tierpark sind maximal 700 Besucher (Stand 15. Juni 2020) erlaubt, es werde eine Verkehrs- und Parkregelung geben, der neue Parkplatz ist aktuell noch nicht verfügbar. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden, es gilt keine generelle Maskenpflicht im Tierpark. Aber am Eingang und wo es eng wird, müsse eine Maske getragen werden.

Im Maxipark sind maximal 2.500 Besucher (Stand 17.Juni 2020) erlaubt, auch hier wird am Eingang gezählt. Eine Maske muss in den Innenbereichen, wie zum Beispiel der Legoausstellung, getragen werden. Auch das Schmetterlingshaus hat wieder geöffnet.

Die Bolzplätze in Hamm sind wieder geöffnet. Maximal 30 Personen (Stand 15. Juni 2020) dürfen gleichzeitig auf dem Platz sein.

Auf den kleineren Spielplätzen in Hamm überlässt die Stadt es der Verwantwortung der Eltern, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bei den größeren Spielplätzen werden insgesamt 40 städtische Mitarbeiter die Einhaltung kontrollieren. Das betrifft zum Beispiel den Lippepark, den Hallohpark oder den Spielplatz an der Bremstraße in Westtünnen. Die Spielplätze sind von 10-18 Uhr geöffnet.

Das Gustav-Lübcke-Museum hat schon seit einigen Wochen wieder geöffnet. Auch die Erlebnisaustellung Eiszeitsafari ist wieder mit dabei. Sie wurde bis zum 9. August verlängert. Es gelten für den Museumsbesuch einige Vorgaben. So müssen Besucher eine Maske tragen, wer keine mit hat, kann direkt im Museum zum Selbstkostenpreis eine kaufen. Wegen der Auflagen gelten Obergrenzen für die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Museum aufhalten. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts.

Bars

Die Kneipenwirte können aufatmen, Bars dürfen wieder öffnen (natürlich auch mit Hygiene- und Infektionsschutzstandards). Also Feierabendbier mit den Kollegen geht wieder und auch Kegeln ist wieder erlaubt. Clubs, Diskotheken und Bordelle bleiben weiter zu.

Treffen in der Öffentlichkeit

Ein Treffen mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten ist seit dem 30. Mai wieder möglich. Das gilt auch für die Gastronomien in Hamm. Sie können für einen ausreichenden Abstand zwischen den verschiedenen Tischen zudem ihre Außenfläche vergrößern, unter der Voraussetzung beispielsweise keine Feuerwehreinfahrten zu blockieren. Die Stadt verzichtet zudem bis zum Ende des Jahres auf die Gebühren für die Außengastro. Das Wichtigste sei hier weiterhin, dass eine Rückverfolgung der Personen bei einer möglichen Infektion gegeben ist.

Das zähle jetzt im übrigen auch für Feiern im privaten Raum, so die Stadt. Über einen Zeitraum von vier Wochen müssen die Daten aufbewahrt werden.

Für Beerdigungen in Hamm gibt es keine Begrenzung der Teilnehmer mehr.

Schulen & Kitas

Seit dem 8. Juni können Kinder in Hamm wieder in die Kita gehen. Da der Betrieb allerdings erst mit neuen Hygienemaßnahmen und Einschränkungen stattfinden kann, entfallen bis Ende Juli die Beiträge in Hamm. Das Land NRW hat im Vergleich in der aktuellen Corona-Verordnung eine Halbierung der Kita-Beiträge angesetzt. Ab August muss allerdings geprüft werden, ob bereits dann oder spätestens im September wieder ein geregelter und normaler Kita-Betrieb möglich ist. Dann sind auch die Kita-Beiträge wieder zu zahlen.

Das gleiche gilt auch für die Offenen-Ganztagsschulen bei uns in Hamm.

Kontaktverbot

Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs haben beschlossen, die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland werden grundsätzlich bis zum 11. August verlängert. Ab sofort dürfen sich dabei wieder Angehörige von zehn Personen treffen. Sie sollen weiterhin einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten. Auch Senioren und Pflegebedürftige in Einrichtungen dürfen unter strengen Auflagen wieder besucht werden.

Maskenpflicht seit dem 27. April

Seit dem 27. April gilt in ganz NRW und somit auch in Hamm die Maskenpflicht - an folgenden Orten:

  • in Warteschlangen (zum Beispiel vor Einrichtungen, Behörden oder auch am Supermarkt)
  • in Bussen und Bahnen
  • an Bushaltestellen
  • beim Einkaufen
  • in Banken
  • in Behörden
  • auf dem Wochenmarkt
  • in Arztpraxen
  • in gastronomischen Einrichtungen (mehr Infos dazu hier)
  • bei Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann

Zudem gilt verpflichtend, dass in der Öffentlichkeit auch mit Schutzmaske mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Menschen zu halten ist (Familie und Partner zählen nicht dazu). Die Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren. Außerdem wird die Stadt ab sofort nicht mehr nur verwarnen: Wer keine Maske trägt, muss ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro zahlen.

Städtische Einrichtungen

Die Stadtverwaltung öffnet ihre Gebäude für die Hammer, allerdings nur mit einer vorherigen telefonischen Terminvereinbarung. Die Stadt hat eine zentrale Hotline geschaltet, sie ist zu erreichen unter Tel.: 17 77 77. Nur wenn der Termin dort bestätigt wurde, können die Hammer dann auch das Bürgeramt oder andere städtische Ämter besuchen. Das gilt zum Beispiel fürs Auto ummelden, Sterbeurkunden oder Hochzeiten.

In den Ämtern werden spezielle Plexiglasscheiben Mittlerweile gibt es eine zentrale Terminvergabe: Jeder bekomme schnell die Möglichkeit, sein Anliegen zu erledigen, solange er nicht darauf beharre, das in einem ganz bestimmten Bürgeramt zu tun. Deswegen bitte man um Verständnis - und darum, ausgemachte Termine auch wahrzunehmen.aufgestellt, als Infektionsschutz.

Die Stadt hat eine Corona-Hotline für Fragen eingerichtet: 02381 176444. Die Hotline ist von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt.

Auch die Landesregierung hat jetzt eine eigene Corona-Hotline: Ihr erreicht sie unter 0211 9119 1001

Außerdem bietet die Landesregierung jetzt eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Die vier Bezirksbüchereien der Stadtbüchereien Hamm sind tageweise wieder geöffnet. Es wird so auch in den Stadtbezirken wieder möglich sein, unter Einhaltung der geltenden Schutzauflagen die Angebote vor Ort zu nutzen. Um die Hygieneauflagen der Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus einhalten zu können, wird jede Bezirksbücherei einen eigenen Öffnungstag erhalten:

Ab dem 15.6. gilt folgender Rhythmus:

Montag: Bockum-Hövel

Dienstag: Heessen

Mittwoch: Rhynern

Donnerstag: Herringen

Freitag: Rhynern

Für alle Bezirksbüchereien gelten in der Phase der tageweisen Öffnung einheitliche, erweiterte Öffnungszeiten von 13:00 – 18:00 Uhr. Beim Besuch sind folgende Regeln zu beachten: in den Gebäude sowie in den Wartebereichen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, es gilt zudem ein Mindestabstand von 2 Metern. Die Nutzungszeit der Benutzer-PC ist auf 30 Minuten täglich beschränkt. Am Eingang werden zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit die Kontaktdaten einschl. Telefonnummer erfasst. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, hierfür ihren Personalausweis mitzubringen. Abhängig von der Fläche der Bezirksbüchereien ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher begrenzt, es kann daher zu Wartezeiten kommen.

Der Bücherbus wird vorerst noch weiter im Depot bleiben müssen. Über die Möglichkeit und den Termin einer Wiederaufnahme des Betriebs werden wir gesondert informieren.

Mitarbeiterzahl der Bürgerämter wird wieder aufgestockt

Die Mitarbeiterzahl wurde in den Hammer Bürgerämtern wieder aufgestockt. 90 Beamte, die zuletzt zusätzlich im Bereich des Gesundheitsamtes mit eingesetzt worden sind, kehren dann wieder zurück auf ihre ursprünglichen Arbeitsplätze. Dort warten rund 10.000 unbearbeitete Anliegen auf die Mitarbeiter. Um alle zeitig zu bearbeiten, werden die Bürgerämter im Juni auch Samstagsvormittags öffnen. "So soll dieser Rückstau bis spätestens zum Ende der Sommerferien abgearbeitet sein", so der Oberbürgermeister. Allerdings dürfen Hammer weiterhin nur nach Terminabsprache ins Bürgeramt kommen.

Veranstaltungen

Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste bleiben weiterhin bis mindestens Ende Oktober 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals, Sportfeste und unseren Hammer Stunikenmarkt. Flohmärkte und Trödelmärkte sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Für private Veranstaltungen gilt: Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern sind unter Auflagen erlaubt. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 150 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.

Aktuell abgesagte Veranstaltungen

Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern hat die Stadt die Schützenfeste sowie folgende Veranstaltungen aktuell abgesagt:


Juli:

  • 18.07. Schnacken & Schlemmen
  • 19.07. Sattelfest
  • 25.07. Kurparkfest
  • mittwochs Kunstdünger


August:

  • 01.-02.08. Flugplatzfest
  • 01.08. Welcome to my garden
  • 08.08. Festival Yes Africa
  • 15.08. Feuerwerk im Maxipark
  • 16.08. Konzert am Gradierwerk
  • 22.08. Ehrenamtsfest
  • 28.08. Kapelle Somma
  • 29.08. Flohmarkt in den Ringanlagen
  • 29.08. La Fete
  • 29.08. Seniorenflugtag
  • 28.-30.08. Hamm karibisch
  • 30.08. Hamm erFahren


September:

  • 03.09. AOK Firmenlauf
  • 18.-22.09. Hammer Stunikenmarkt

Nachholtermine für Veranstaltungen

  • Kaya Yanar in der Sparkassen Arena Hamm: vom 23.04.20 verschoben auf den 24.09.20
  • Jürgen B. Hausmann „Jung, wat biste jroß jeworden!“ im Festsaal des Maxiparks: vom 25.03.2020 verschoben auf den 26.05.2021
  • Bastian Bielendorfer "Lustig, aber wahr!" im Maxipark: vom 30.05.2020 verschoben auf den 17.12.2020 (ausverkauft)


Alle Karten (gekaufte sowie gewonnene) behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin und müssen nicht umgetauscht werden.

Entschädigung für Veranstalter und Gastronomen

Die Hammer Veranstaltungstechniker rechnen mit hohen Ausfällen in den kommenden Monaten. Wenn Veranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, dann gilt das meist als höhere Gewalt, so Christian Brüne von Trustmusic. Das heißt: Die Hammer Techniker bleiben auf ihrem Schaden sitzen. Besonders jetzt im Tourneegeschäft treffen die Absagen das Unternehmen hart. Einzige Lösung seien Ausweichtermine, das sei aber nicht immer möglich, so Brüne. Auch Veranstaltungstechniker Achim Matzka versucht seinen Betrieb auf Ausfälle vorzubereiten. So haben neue Verträge mit Veranstaltern grundsätzlich eine Klausel für solche Fälle eingebaut. Man wolle jetzt nicht in Panik verfallen, sondern alles tun, um den Laden am Laufen zu halten, heißt es aus dem Betrieb.

Informationen zu den Überbrückungskrediten erhalten Unternehmer hier:

IHK: www.dortmund.ihk24.de

Bürgschaftsbank NRW: 02131 5107200

Förderbank des Landes NRW: 02119 17414800

Die IHK zu Dortmund bietet eine zusätzliche Corona-Hotline an: 0231 5417444.

Die Hammer Wirtschaftsförderung bietet Unternehmen mit einer Hotline eine Krisenberatung an. Nicht jedes Hilfsangebot passe auf den Einzelfall, daher müsse man immer zuerst aus fachlicher Sicht prüfen. Konkret geht es dabei um Hilfe bei Liquiditätsengpässen, Kurzarbeitergeld sowie Unterstützungsleistungen für von Quarantäne betroffene Betriebe. Unter der Rufnummer 02381/9293-444 erreichen Betroffene täglich von 8 bis 17 Uhr einen fachkundigen Ansprechpartner.

Besucherregelung für Krankenhäuser und Altenheimen

Die Hammer Krankenhäuser lockern ihre Corona-Regelungen. Patienten können wieder Besuch empfangen, allerdings weiterhin unter Auflagen. Der Besuch darf in allen Kliniken erst ab dem vierten Tag vorbeikommen. Die Anzahl der Gäste ist auf zwei begrenzt, und dabei muss es sich auch immer um die gleichen handeln. Sie müssen sich zeitlich abwechseln und dürfen höchstens eine Stunde bleiben. Jeder Besucher muss seine Adresse hinterlassen. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und es gilt ein Abstand von zwei Metern.

Die Hammer Feuerwehr bittet alle Patienten mit Corona-Symptomen, schon bei der Alarmierung genau darauf deutlich hinzuweisen. Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Krankentransporte müssen sich entsprechend schützen, wenn sie Betroffene transportieren. Wenn sich Fahrer oder Mitarbeiter anstecken, könnte das die Transportkapazität der Rettungsdienste massiv schwächen, heißt es. Die Stadt betont aber, dass die Kollegen in jedem Fall ausrücken.

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