Zehntausende beim Sattelfest

Die 42 Kilometer lange Strecke zwischen Hamm und Soest war gut befahren - unsere Reporterin Svenja Jesse hat sich auf dem Tandem mit Lippewelle Hörern auf den Weg gemacht.

© Radio Lippewelle Hamm

Nach einem durchwachsenen Start am Sonntagmorgen hat sich die Sattelfest-Strecke zwischen Hamm und Soest am Mittag schnell gefüllt. Der Weg und besonders die Raststationen am Streckenrand sind stets voll gewesen. Dort wurden Getränke, Speisen und Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten. Für die Organisatoren sei es ein friedliches und rundes Fest gewesen "besser hätte es nicht sein können", so Dörthe Strübli vom Hammer Stadtmarketing.

Tandem-Tindern mit Reporterin Svenja Jesse

In diesem Jahr wollte sich auch Reporterin Svenja Jesse die Strecke trauen - mit einem Tandem! Und dafür suchte sie Mitfahrer. Seit circa drei Jahren lebt Svenja in Hamm und kennt noch immer nicht alle Ecken. Das sollte sich beim Sattelfest ändern. Sie wollte einen Mitfahrer, der Ihr noch etwas mehr über Hamm erzählen kann. Also wurde ein bisschen Tandem-Tinder betrieben. Unsere Kandidaten für Svenja waren Patrick und Daniel. Und so viel können wir verraten. Alle drei Teilnehmer unseres Tandem-Tinders kamen sicher am Ziel an.

© Radio Lippewelle Hamm
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Unfälle auf dem Sattelfest

Auf dem Sattelfest gab es gleich mehrere Unfälle. Es gab einen Unfall zwischen zwei Radfahrerinnen, die sich dabei leicht verletzten. Zudem war ein 76-jähriger Radfahrer aus Hamm auf der Steinerbrücke in Soest unterwegs. Ohne erkennbaren Grund stürzte er und verletzte sich am Kopf. Der Mann trug keinen Fahrradhelm, so die Polizei. Er kam in ein Krankenhaus.

Außerdem wurde in Soest-Hattrop ein 20-jähriger Streckenposten auf einer gesperrten Strecke von einem Soester mutwillig angefahren. Der Autofahrer wollte die gesperrte Straße nicht akzeptieren. Ein Strafverfahren bei der Polizei läuft. Auf Hammer Stadtgebiet hatten sich zudem zwei Radfahrerinnen leicht verletzt. Beim Sattelfest waren in diesem Jahr zehntausende Radfahrer unterwegs. Für die Einsatzkräfte an der Strecke war es größtenteils eine ruhige Veranstaltung.

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