Zu wenig Regen für die Landwirtschaft

Die paar Tröpfchen in diesen Tagen reichen nicht: Hamms Landwirte rechnen angesichts der anhaltenden Dürre mit dramatischen Ernteausfällen.

© Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband

Besonders treffe das wohl die Getreideernte, vermutet der Vorsitzende des Landwirtschaftlichten Kreisverbandes Hans Heinrich Wortmann. Hamm brauche etwa drei bis vier Tage lang einen warmen Landregen, schätzt er. Denn die Böden seien besonders an ihrer Oberfläche extrem trocken und würden das Wasser bei einem Unwetter gar nicht aufnehmen können. Hintergrund sei, dass sich die Wassersituation seit der starken Dürre vor zwei Jahren nicht verbessert habe. Die Felder zu bewässern sei nur selten eine Option, da Hydranten oft zu weit entfernt sind und anfallende Kosten die möglichen Erträge übersteigen würden. Noch sei die Ernte nicht verloren, im Prinzip hoffe man aber auf ein Wunder, sagt Wortmann.

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