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Bob Olympiasiegerin Laura Nolte im Lippewelle-Interview
© Radio Lippewelle Hamm / Oeste
Laura Nolte im Lippewelle Interview
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Bob Olympiasiegerin Laura Nolte im Lippewelle-Interview

Olympiasiegerin Laura Nolte aus Unna spricht im Lippewelle-Interview über ihre Ziele für die neue Saison, die besondere Faszination des Bobsports und den Traum von einer weiteren Medaille bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina.

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.11.2025 09:00

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Laura Nolte startet in neue Olympia-Saison

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Mit gerade einmal 23 Jahren wurde Laura Nolte aus Unna bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking die jüngste Bob-Olympiasiegerin aller Zeiten. Im Zweierbob gelingt ihr zusammen mit ihrer Anschieberin Deborah Levi der ganz große Triumph. Seitdem folgten drei Gold- und zwei Silbermedaillen bei den Weltmeisterschaften, fünf Gold- und eine Bronzemedaille bei den Europameisterschaften sowie zwei Gesamtweltcupsiege in den letzten beiden Jahren. Mehr als drei Jahre nach ihrem ersten großen olympischen Erfolg startet sie an diesem Wochenende auf der neuen Olympiabahn in Cortina in die nächste olympische Saison. Wir haben sie Ende Oktober vor dem Saisonstart beim Training in Winterberg besucht.

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Sommertraining: Fokus auf Athletik und Explosivität

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Ein langer Sommer liegt hinter Laura Nolte und ihrem Bobteam. Das letzte Rennen, die WM in Lake Placid, liegt über acht Monate zurück. Entspannen war für sie im Sommer trotzdem kein Thema: „Im Sommer bereiten wir uns komplett nur athletisch vor. Im Sommer geben wir alles, um am Start jede Hundertstel aufholen zu können oder uns verbessern zu können, denn jede Hundertstel, die man oben am Start gewinnt, verdreifacht sich bis nach unten.“

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Zurück im Eiskanal: Vorbereitung auf Cortina läuft an

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Ende Oktober ging es für die Bobpiloten zum ersten Mal wieder in den Eiskanal. Nach vielen Anschubtests im Trockenen standen die ersten Fahrten des Winters an. „Wir werden jetzt weiter natürlich Athletik trainieren, für den Start. […] Aber zusätzlich eben jetzt auch noch das Bobfahren. Jetzt sind wir hier gerade in Winterberg, fahren nächste Woche auch noch mal in Altenberg und danach dann in Cortina. Das erste Mal da sind wir dann knapp drei Wochen, lernen die Bahnen kennen.“

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Bob Olympiasiegerin Laura Nolte im Lippewelle-Interview
© Radio Lippewelle Hamm / Oeste
Laura Nolte beim Training im Eiskanal.
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Cortina-Bahn: Gleiche Chancen für alle Piloten

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Denn die Bahn für die Olympischen Spiele in Cortina ist ganz neu und alle Fahrer fahren sie zum ersten Mal. Es gibt keine Vorteile für eine Nation. „Jedes Land hat so seine Heimbahnen, und da hat man immer Vorteile. In Winterberg habe ich halt so viele Fahrten, da kenne ich mich halt so gut aus. Andersrum, in den USA, wo wir jetzt waren, die Amerikanerinnen waren da auch super erfolgreich, weil die sich da super auskennen.“ Die Ausgangslage ist somit für alle Athleten gleich. „Deswegen ist es natürlich jetzt super, dass wir in Cortina eine neutrale Bahn haben, wo jetzt erst mal keiner irgendwelche Fahrten hat oder irgendwelche Vorteile. Da werden am Ende des Tages alle ungefähr gleich viele Fahrten haben.“

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Autor: Leon Oeste

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