
Freizeitgelände am Maxipark in Hamm soll Sabine Zech ehren
Die Ratsgruppe der Linken möchte das neue Maxi-Sport- und Freizeitgelände nach der kürzlich verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeisterin Sabine Zech benennen. Ein entsprechender Antrag geht in die nächste Ratssitzung.
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Linke in Hamm: Neues Freizeitgelände am Maxipark soll Sabine Zech ehren
Die Ratsgruppe Die Linke bringt für die kommende Ratssitzung in Hamm einen neuen Namensvorschlag ein. Das geplante Maxi-Sport- und Freizeitgelände soll künftig den Zusatz „Sabine Zech“ tragen. Damit will die Linke die verstorbene erste Oberbürgermeisterin der Stadt dauerhaft ehren. Zech habe laut der Linken in ihrer Amtszeit den Strukturwandel in Hamm entscheidend vorangetrieben.
Maxipark und Sabine Zech: Eine gemeinsame Geschichte seit 1984
Die Verbindung zwischen Sabine Zech und dem Maximilianpark in Hamm reicht weit zurück. Aus der ehemaligen Zeche Maximilian entstand 1984 ein überregional bekanntes Naherholungsgebiet. Die Entwicklung dieses Parks ist eng mit dem Namen Zech verknüpft. Da das neue Sport- und Freizeitgelände unmittelbar an den Maxipark angrenzt, sehen die Linken diesen Ort als idealen Platz für eine dauerhafte Würdigung. Ihr politisches Erbe solle so sichtbar im Stadtbild von Hamm verankert werden.
Erste Oberbürgermeisterin Hamms
Sabine Zech war die erste Frau an der Spitze der Stadt Hamm. Jahrzehntelang war sie SPD-Mitglied, stand jedoch nicht immer auf Parteilinie. So stimmte sie 1985 im Rat als einzige in der SPD gegen die Umwandlung des Stein-Gymnasiums in eine Gesamtschule. Mit ihrer Stimme wurden die Pläne gestoppt. Die Schule in unmittelbarer Nachbarschaft zum Maxipark ist bis heute ein Gymnasium.