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Hamm: Mehr Parkkontrollen und höhere Parkgebühren geplant
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Hamm: Mehr Parkkontrollen und höhere Parkgebühren geplant

Die Stadt geht künftig wieder strenger gegen Falschparker vor. Dafür bekommt der Kommunale Ordnungsdienst in den kommenden zwei Jahren zehn zusätzliche Beschäftigte.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2026 05:41

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Zehn neue KOD-Mitarbeiter in den nächsten zwei Jahren

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Um die Parkraumüberwachung im Stadtgebiet zu verstärken, plant die Stadt die Einstellung von zehn neuen Mitarbeitern für den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD). Die Stellen sollen im Laufe der kommenden beiden Jahre besetzt werden. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass sich das zusätzliche Personal durch die zu erwartenden Einnahmen aus den verhängten Ordnungswidrigkeitenanzeigen weitgehend selbst finanziert.

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Politessen werden ersetzt

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In der jüngeren Vergangenheit hatte der KOD vermehrt andere Aufgaben übernommen, etwa im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei. Dadurch blieb die Kontrolle des ruhenden Verkehrs oft auf der Strecke. Eigene Politessen wurden nicht mehr eingestellt. Oberbürgermeister Marc Herter bezeichnete diese Entwicklung bei den Etatberatungen im Finanzausschuss des Rates als "Geburtsfehler", der nun korrigiert werde.

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Parken am Straßenrand soll teurer werden als im Parkhaus

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Wer sein Auto in der Stadt abstellt, muss sich zudem auf höhere Kosten einstellen. Die Stadt plant, die Gebühren für das Parken im öffentlichen Raum anzuheben. Ziel ist es, dass das Abstellen des Fahrzeugs am Straßenrand teurer wird als die Nutzung der städtischen Parkhäuser. Das wünschen sich auch viele Bürger.

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KOD soll in Doppelschichten arbeiten

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Um auch Forderungen der örtlichen Kaufleute nachzukommen, wird der Ordnungsdienst in der Innenstadt künftig durchgehend in zwei Schichten arbeiten. Dadurch soll eine Präsenz bis in die Abendstunden gewährleistet werden. Im Vorfeld hatte die CDU eine Organisationsanalyse gefordert, bevor über mehr Personal entschieden wird. Der zuständige Dezernent Jörg Mösgen lehnte dies jedoch ab. Laut Mösgen sei ausreichend Sachverstand im eigenen Haus vorhanden und das Geld werde besser direkt in das Personal investiert.

 

Autor: Rainer Wilkes

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