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Hamm: RE 13 in die Niederlande verzögert sich
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Hamm: RE 13 in die Niederlande verzögert sich

Der geplante Start der internationalen RE 13-Verbindung von Hamm nach Eindhoven muss verschoben werden. Verzögerungen bei neuen Mehrsystemzügen und Bauarbeiten in Venlo verhindern den grenzüberschreitenden Betrieb ab Dezember 2026.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.02.2026 10:10

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Technische Probleme stoppen Hamms Direktverbindung in die Niederlande

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Der Maas-Wupper-Express RE 13 wird ab Dezember 2026 doch nicht wie ursprünglich geplant von Hamm bis ins niederländische Eindhoven durchfahren. Die internationale Bahnverbindung, auf die viele Pendler und Reisende gehofft hatten, muss aufgrund technischer und infrastruktureller Probleme verschoben werden. Hauptgrund sind Verzögerungen bei der Lieferung neuer Mehrsystemzüge, die für den grenzüberschreitenden Betrieb zwischen Deutschland und den Niederlanden zwingend erforderlich sind. Zusätzlich belasten Bauarbeiten rund um den strategisch wichtigen Bahnhof Venlo die Umsetzung der Pläne. Ohne die speziellen Fahrzeuge, die mit beiden Stromsystemen kompatibel sind, ist ein reibungsloser internationaler Zugverkehr technisch nicht möglich.

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RE 13 bleibt vorerst zwischen Hamm und Venlo

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In der Übergangsphase wird der RE 13 weiterhin nur zwischen Hamm und der niederländischen Grenzstadt Venlo verkehren. Von Venlo aus müssen Reisende nach Eindhoven derzeit auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die Verkehrsverbünde arbeiten daran, den Übergang für Pendler und Touristen so komfortabel wie möglich zu gestalten. Der eingeschränkte Betrieb soll als Zwischenlösung dienen, bis alle technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für die vollständige Strecke erfüllt sind. Trotz der Verzögerung wollen die beteiligten Verkehrsverbünde und Partner in den Niederlanden an der geplanten internationalen Verbindung festhalten. Die grenzüberschreitende Bahnverbindung gilt als wichtiger Baustein für eine bessere Vernetzung der Region und soll den Wirtschaftsraum zwischen dem Ruhrgebiet und den niederländischen Ballungszentren stärken. 

Autoren: Rainer Wilkes, Ute Hien

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