
So reagieren die Stadtwerke Hamm auf Kritik
Die Stadtwerke Hamm haben sich in einer Sondersitzung mit den Problemen im Servicebereich beschäftigt. Der Aufsichtsrat sieht nach der Sitzung keinen Anlass für eine weitere Untersuchung.
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Sondersitzung bei den Stadtwerken Hamm
Nach der öffentlichen Diskussion über Probleme im Servicebereich hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hamm kurzfristig eine außerordentliche Sitzung angesetzt. In der Sitzung hat die Geschäftsführung zu den Vorwürfen Stellung genommen. Thema waren vor allem die Abläufe im Kundenservice und die Gründe für Verzögerungen. Am Ende kam der Aufsichtsrat zu dem Schluss, dass es keine Veranlassung für eine weitergehende Untersuchung gibt. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen sollen weiterlaufen.
Gründe für die Probleme in Hamm
Die Geschäftsführung hat die Ursachen vor allem in den vergangenen Jahren gesehen. Mit der Energiekrise und nach der Corona-Pandemie sei das Kundenkontaktaufkommen deutlich gestiegen. Dazu kämen neue gesetzliche Vorgaben und technische Umstellungen. Genannt werden unter anderem die Energiepreisbremsen, staatliche Entlastungen und der 24-Stunden-Lieferantenwechsel. Auch neue Software, Schnittstellen und interne Abläufe hätten die Arbeit zusätzlich erschwert.
Hamm: Beschwerden sind laut Stadtwerken zurückgegangen
Nach Angaben der Geschäftsführung arbeiten die Stadtwerke bereits seit 2025 an besseren Prozessen und an der Personalsituation. In einigen Bereichen setzen sie dabei auch KI-Hilfsmittel ein. Erste Erfolge habe es schon seit Anfang des Jahres gegeben. Für das erste Halbjahr 2026 zeige die Auswertung des Beschwerdeaufkommens einen Rückgang. Der Aufsichtsrat hat die Darstellung nach eigenen Angaben nachvollzogen und die Geschäftsführung bestärkt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Autor: Jan Klawunde